Direktbank ING-Diba erzielte 2017 Rekordgewinn

Frankfurt (APA/Reuters/dpa) - Ein wachsendes Kreditgeschäft hat der Direktbank ING-Diba zu einem Rekordgewinn verholfen. Der Gewinn vor Steuern stieg 2017 um drei Prozent auf 1,27 Mrd. Euro, der Überschuss auf 877 (859) Mio. Euro. "Wir sind im Kreditgeschäft stärker gewachsen als im Einlagengeschäft", sagte ING-Diba-Finanzchef Remco Nieland am Donnerstag.

Dadurch konnte die Bank, die auch in Österreich tätig ist, gegen den Branchentrend ihren Zinsüberschuss um 8 Prozent steigern.

Die Bank, die mit Tagesgeldkonten groß geworden ist, baut ihr Angebot seit Jahren aus und will zu einer der größten deutschen Universalbanken werden. "Wir wollen in Zukunft noch schneller als bislang wachsen", sagte ING-Diba-Chef Nick Jue.

Im Privatkundengeschäft waren 2017 mit einem Zuwachs von jeweils 20 Prozent das Geschäft mit Wertpapieren sowie Girokonten die größten Wachstumstreiber. An Verbraucher wurden 16 Prozent mehr Kredite vergeben, im Firmenkundengeschäft stieg das Kreditvolumen um 19 Prozent. Die Zinsen für Tagesgeldkonten hat die ING-Diba, die zu 100 Prozent der niederländischen Großbank ING gehört, gesenkt, aktuell zahlt sie ihren Bestandskunden nur noch 0,1 Prozent Zinsen.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse