Direktbank ING-Diba erzielte 2017 Rekordgewinn

Frankfurt (APA/Reuters/dpa) - Ein wachsendes Kreditgeschäft hat der Direktbank ING-Diba zu einem Rekordgewinn verholfen. Der Gewinn vor Steuern stieg 2017 um drei Prozent auf 1,27 Mrd. Euro, der Überschuss auf 877 (859) Mio. Euro. "Wir sind im Kreditgeschäft stärker gewachsen als im Einlagengeschäft", sagte ING-Diba-Finanzchef Remco Nieland am Donnerstag.

Dadurch konnte die Bank, die auch in Österreich tätig ist, gegen den Branchentrend ihren Zinsüberschuss um 8 Prozent steigern.

Die Bank, die mit Tagesgeldkonten groß geworden ist, baut ihr Angebot seit Jahren aus und will zu einer der größten deutschen Universalbanken werden. "Wir wollen in Zukunft noch schneller als bislang wachsen", sagte ING-Diba-Chef Nick Jue.

Im Privatkundengeschäft waren 2017 mit einem Zuwachs von jeweils 20 Prozent das Geschäft mit Wertpapieren sowie Girokonten die größten Wachstumstreiber. An Verbraucher wurden 16 Prozent mehr Kredite vergeben, im Firmenkundengeschäft stieg das Kreditvolumen um 19 Prozent. Die Zinsen für Tagesgeldkonten hat die ING-Diba, die zu 100 Prozent der niederländischen Großbank ING gehört, gesenkt, aktuell zahlt sie ihren Bestandskunden nur noch 0,1 Prozent Zinsen.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM