Dior-Chef wechselt zu Mutterkonzern LVMH

Paris (APA/Reuters) - Dior-Chef Sidney Toledano nimmt Insidern zufolge eine zentrale Rolle im Personalkarussell beim weltgrößten Luxuskonzern LVMH ein. Toledano werde als Verwaltungsratschef zur LVMH Modesparte wechseln, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Damit verantwortet er künftig auch Modemarken wie Celine, Marc Jacobs und Givenchy.

Sein Nachfolger bei dem Haute-Couture-Haus werde der bisherige Vorsitzende der Handtaschenfirma Fendi, Pietro Beccari. LVMH wollte sich zunächst nicht äußern. Gegenüber dem Modeportal Business of Fashion bestätigte LVMH-Verwaltungsratschef Bernard Arnault die Personalien.

LVMH stellt sich derzeit neu auf. Bei vielen Modemarken wird die Nachfolge geregelt. So kam bereits der Vertriebschef des italienischen Brillenherstellers Luxottica, Nicola Brandolese, zu dem französischen Modeprimus. Es wird erwartet, dass er dort bald eine prominente Rolle einnimmt. Erst Anfang des Jahres hatte LVMH für 6,5 Mrd. Euro die komplette Kontrolle bei Dior erworben und das Geschäft mit Kosmetik und Parfüm mit der Luxuskleidung verschmolzen. Der Dior-Umsatz hat sich über die vergangenen fünf Jahre verdoppelt.

Wien (APA) - Das in Italien gegründete Co-Working-Netzwerk Talent Garden (TAG) wird gemeinsam mit den Business Angels von Startup300 mit Förderungen der Wirtschaftsagentur Wien im Spätherbst in Wien einen 5.000m2 großen Standort eröffnen. Dort sollen über 500 Arbeitsmöglichkeiten für Freiberufler, Start-ups, KMUs und größere Unternehmen entstehen.
 

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Co-Working-Netzwerk Talent Garden eröffnet im Spätherbst in Wien

Wiesbaden (APA/dpa) - Wegen des schwächeren Außenhandels hat die exportorientierte deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal 2018 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und damit nur noch halb so stark wie Ende 2017, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
 

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Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo - Export schwächelt

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber zieht seine selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall komplett aus dem US-Bundesstaat Arizona ab. Künftig werde das Roboterwagen-Projekt stattdessen in Pittsburgh und San Francisco gebündelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
 

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Uber verzichtet nach Todescrash auf Roboterwagen-Fahrten in Arizona