Dior-Chef wechselt zu Mutterkonzern LVMH

Paris (APA/Reuters) - Dior-Chef Sidney Toledano nimmt Insidern zufolge eine zentrale Rolle im Personalkarussell beim weltgrößten Luxuskonzern LVMH ein. Toledano werde als Verwaltungsratschef zur LVMH Modesparte wechseln, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Damit verantwortet er künftig auch Modemarken wie Celine, Marc Jacobs und Givenchy.

Sein Nachfolger bei dem Haute-Couture-Haus werde der bisherige Vorsitzende der Handtaschenfirma Fendi, Pietro Beccari. LVMH wollte sich zunächst nicht äußern. Gegenüber dem Modeportal Business of Fashion bestätigte LVMH-Verwaltungsratschef Bernard Arnault die Personalien.

LVMH stellt sich derzeit neu auf. Bei vielen Modemarken wird die Nachfolge geregelt. So kam bereits der Vertriebschef des italienischen Brillenherstellers Luxottica, Nicola Brandolese, zu dem französischen Modeprimus. Es wird erwartet, dass er dort bald eine prominente Rolle einnimmt. Erst Anfang des Jahres hatte LVMH für 6,5 Mrd. Euro die komplette Kontrolle bei Dior erworben und das Geschäft mit Kosmetik und Parfüm mit der Luxuskleidung verschmolzen. Der Dior-Umsatz hat sich über die vergangenen fünf Jahre verdoppelt.

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

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US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

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RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

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Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein