Dior-Chef wechselt zu Mutterkonzern LVMH

Paris (APA/Reuters) - Dior-Chef Sidney Toledano nimmt Insidern zufolge eine zentrale Rolle im Personalkarussell beim weltgrößten Luxuskonzern LVMH ein. Toledano werde als Verwaltungsratschef zur LVMH Modesparte wechseln, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch. Damit verantwortet er künftig auch Modemarken wie Celine, Marc Jacobs und Givenchy.

Sein Nachfolger bei dem Haute-Couture-Haus werde der bisherige Vorsitzende der Handtaschenfirma Fendi, Pietro Beccari. LVMH wollte sich zunächst nicht äußern. Gegenüber dem Modeportal Business of Fashion bestätigte LVMH-Verwaltungsratschef Bernard Arnault die Personalien.

LVMH stellt sich derzeit neu auf. Bei vielen Modemarken wird die Nachfolge geregelt. So kam bereits der Vertriebschef des italienischen Brillenherstellers Luxottica, Nicola Brandolese, zu dem französischen Modeprimus. Es wird erwartet, dass er dort bald eine prominente Rolle einnimmt. Erst Anfang des Jahres hatte LVMH für 6,5 Mrd. Euro die komplette Kontrolle bei Dior erworben und das Geschäft mit Kosmetik und Parfüm mit der Luxuskleidung verschmolzen. Der Dior-Umsatz hat sich über die vergangenen fünf Jahre verdoppelt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen