Dijsselbloem: EZB sollte Risiken der 500-Euro-Note prüfen

Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte nach Worten von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem prüfen, wie die mit dem 500-Euro-Schein verbundenen Sicherheitsrisiken minimiert werden können. Die EU-Finanzminister würden die EZB bitten, sich des Themas Bargeld und der 500-Euro-Scheine anzunehmen, sagte der niederländische Ressortchef am Freitag in Brüssel.

"Es bestehen Risiken, dass große Banknoten und große Bargeldmengen genutzt werden können, um den Terrorismus zu finanzieren", sagte Dijsselbloem, der im Rahmen der niederländischen EU-Ratspräsidentschaft auch die Sitzungen der EU-Finanzminister leitet.

Die 500-Euro-Note ist weltweit der Geldschein mit dem höchsten Wert. In den USA reicht die Skala nur bis zur 100-Dollar-Note.

Viele Politiker in der EU sprechen sich derzeit für eine Beschränkung von Bargeldgeschäften und die Abschaffung der 500-Euro-Note aus. In Deutschland plädiert Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dafür, Bargeldgeschäfte auf maximal 5000 Euro zu beschränken, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung einzudämmen. In anderen Euroländern liegt dieses Limit bereits niedriger. Schäuble wird dabei von SPD-Politikern unterstützt. Kritiker wie Bundesbankchef Jens Weidmann sehen darin einen weiteren Schritt in Richtung Abschaffung des Bargelds.

Bei der Einführung des Euro-Bargeldes gehörte Deutschland zu den größten Befürwortern des 500-Euro-Scheines. Er ist das Äquivalent für den früheren 1000-D-Mark-Schein. Gerade in Deutschland ist Bargeld sehr beliebt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte