Dijsselbloem: EZB muss unabhängig arbeiten

Die Europäische Zentralbank (EZB) muss nach den Worten von Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem unabhängig von politischem Einfluss arbeiten können. Das sei wichtig für die Glaubwürdigkeit der Bank, sagte der niederländische Finanzminister am Freitag nach Beratungen in Amsterdam. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass sie durch politische Kritik beeinflusst werde.

Der Chef der Euro-Finanzminister nannte keine Beispiele für eine solche Kritik. Erst in der vergangenen Woche hatten der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Bundesbankchef Jens Weidmann in Washington deutlich gemacht, dass sie eine öffentliche Debatte über die Nullzinspolitik der EZB für gerechtfertigt halten. Beide hatten aber betont, die Unabhängigkeit der Notenbank dürfe nicht infrage gestellt werden.

EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeure sagte in Amsterdam, Debatten seien gut, solange sie konstruktiv geführt würden. "Wir sind immer offen und bereit für Diskussionen." Er gab aber zu bedenken, dass Politiker und die Notenbank nach den Bestimmungen des EU-Vertrags unterschiedliche Verantwortlichkeiten hätten.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an