DIHK-Firmenumfrage: Rekordjagd in Deutschlands Wirtschaft geht weiter

Berlin (APA/Reuters) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist auch zu Jahresbeginn 2018 blendend. "Die Unternehmen bewerten ihre Lage so gut wie noch nie", hieß es am Mittwoch in einer DIHK-Umfrage unter rund 26.000 Firmen. Bei den Erwartungen sei die Eintrübung vom Herbst überwunden. "Die Unternehmen schätzen ihre Geschäftsaussichten so zuversichtlich ein wie zuletzt vor rund vier Jahren."

Allerdings sähen sechs von zehn befragten Firmen im Fachkräftemangel ein großes Risiko. "Der Fachkräftemangel wird zum echten Hemmnis für das Wachstum der Zukunft."

Die Exporterwartungen verbesserten sich dem DIHK zufolge zum vierten Mal in Folge. Während die deutschen Firmen in China und den USA, auch wegen der dortigen Steuerreform, weiter gute Geschäfte erwarteten, seien die Handelsbeziehungen mit Großbritannien durch den geplanten EU-Austritt belastet. Insgesamt blickten die Betriebe so optimistisch auf ihre Ausfuhren wie zuletzt vor sieben Jahren. Neben Investitionen planen sie auch Einstellungen. Jedes vierte Unternehmen wolle seine Mitarbeiterzahl erhöhen.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen