DIHK-Firmenumfrage: Rekordjagd in Deutschlands Wirtschaft geht weiter

Berlin (APA/Reuters) - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist auch zu Jahresbeginn 2018 blendend. "Die Unternehmen bewerten ihre Lage so gut wie noch nie", hieß es am Mittwoch in einer DIHK-Umfrage unter rund 26.000 Firmen. Bei den Erwartungen sei die Eintrübung vom Herbst überwunden. "Die Unternehmen schätzen ihre Geschäftsaussichten so zuversichtlich ein wie zuletzt vor rund vier Jahren."

Allerdings sähen sechs von zehn befragten Firmen im Fachkräftemangel ein großes Risiko. "Der Fachkräftemangel wird zum echten Hemmnis für das Wachstum der Zukunft."

Die Exporterwartungen verbesserten sich dem DIHK zufolge zum vierten Mal in Folge. Während die deutschen Firmen in China und den USA, auch wegen der dortigen Steuerreform, weiter gute Geschäfte erwarteten, seien die Handelsbeziehungen mit Großbritannien durch den geplanten EU-Austritt belastet. Insgesamt blickten die Betriebe so optimistisch auf ihre Ausfuhren wie zuletzt vor sieben Jahren. Neben Investitionen planen sie auch Einstellungen. Jedes vierte Unternehmen wolle seine Mitarbeiterzahl erhöhen.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein