DIHK: In Italien steht für Eurozone viel auf dem Spiel

Berlin (APA/dpa) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht wegen der Krise in Italien die Zukunft der Eurozone in Gefahr. "Hier steht viel auf dem Spiel", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Mittwoch in Berlin. Angesichts der Größe der italienischen Volkswirtschaft wäre eine Staatskrise wie in Griechenland für die Eurozone finanziell nicht zu stemmen.

Er erwarte aber, dass Italien seine Hausaufgaben mache und im Euro bleiben wolle, sagte Wansleben.

In Italien steht inmitten der Turbulenzen an den Finanzmärkten nun auch die Bildung einer Übergangsregierung wieder in Frage. Der designierte Premier Carlo Cottarelli wollte sich für die Zusammensetzung eines Kabinetts mehr Zeit nehmen. Am Mittwoch trifft er erneut Staatschef Sergio Mattarella.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte