DIHK: Deutsche Firmen sorgen sich wegen Handelsstreits um Export

Berlin (APA/dpa) - Globale Risiken wie der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU machen der exportstarken deutschen Wirtschaft zunehmend Sorgen. Wie eine am Mittwoch vorgestellte Konjunktur-Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ergab, erfahren die Exporterwartungen der Unternehmen einen spürbaren Dämpfer.

Weniger Firmen rechneten damit, weitere Zuwächse in ihren Geschäften realisieren zu können. Handelshemmnisse nähmen seit geraumer Zeit zu, wie es hieß.

Der Vormarsch des Protektionismus habe mit der Einführung höherer Zölle durch die USA eine neue Dimension erreicht. Präsident Donald Trump hatte zuletzt angekündigt, EU-Unternehmen nur bis zum 1. Juni von den im März eingeführten US-Sonderabgaben auf Stahl und Aluminium auszunehmen. Die EU will eine dauerhafte Ausnahmeregelung und stellt den USA im Gegenzug Handelserleichterungen in Aussicht.

Zwar bleibe die deutsche Wirtschaft insgesamt in einer guten Verfassung, heißt es beim DIHK. Die Unternehmen blickten aber etwas weniger optimistisch als zuletzt auf ihre künftigen Geschäftschancen. Die größte Sorge sei der Fachkräftemangel, gefolgt von Arbeitskosten und einer hohen Bürokratielast. Danach kämen weltweite Risiken wie die Handelsstreitigkeiten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro