DIHK - Neue US-Zölle gegen China träfen auch deutsche Firmen

Berlin (APA/Reuters) - Die absehbaren neuen US-Zölle gegen China werden nach Darstellung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) deutsche Firmen schädigen. "Die wahrscheinliche Einführung von Strafzöllen der USA gegenüber China mit einem Volumen von bis zu 50 Mrd. Dollar trifft auch die deutsche Wirtschaft", sagte am Donnerstag DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der Nachrichtenagentur Reuters.

Die deutschen Unternehmen drohten damit in die Mühlen des Handelsstreits zwischen den USA und China zu geraten. "Unsere Unternehmen haben viele Niederlassungen und Engagements in beiden Ländern". Sie würden daher unter den angekündigten US-Zölle ebenso leiden wie unter den dann erwarteten Gegenmaßnahmen.

Europa sei daher gefordert, geschlossen zusammenzustehen und mit starken Partnern für offene Märkte und regelbasiertes Handeln einzutreten, sagte Treier. Positive Zeichen gegen den aufkommenden Protektionismus seien wichtiger denn je. "Schließlich hängt in Deutschland jeder vierte Arbeitsplatz an internationalen Geschäften", gab der DIHK-Manager zu bedenken.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte