DIHK - Neue US-Zölle gegen China träfen auch deutsche Firmen

Berlin (APA/Reuters) - Die absehbaren neuen US-Zölle gegen China werden nach Darstellung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) deutsche Firmen schädigen. "Die wahrscheinliche Einführung von Strafzöllen der USA gegenüber China mit einem Volumen von bis zu 50 Mrd. Dollar trifft auch die deutsche Wirtschaft", sagte am Donnerstag DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der Nachrichtenagentur Reuters.

Die deutschen Unternehmen drohten damit in die Mühlen des Handelsstreits zwischen den USA und China zu geraten. "Unsere Unternehmen haben viele Niederlassungen und Engagements in beiden Ländern". Sie würden daher unter den angekündigten US-Zölle ebenso leiden wie unter den dann erwarteten Gegenmaßnahmen.

Europa sei daher gefordert, geschlossen zusammenzustehen und mit starken Partnern für offene Märkte und regelbasiertes Handeln einzutreten, sagte Treier. Positive Zeichen gegen den aufkommenden Protektionismus seien wichtiger denn je. "Schließlich hängt in Deutschland jeder vierte Arbeitsplatz an internationalen Geschäften", gab der DIHK-Manager zu bedenken.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse