Digitalsteuer - Moscovici: Keine Vergeltungsmaßnahme gegen USA

Brüssel (APA) - Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Digitalsteuer von 3 Prozent als Übergangslösung sei "keine Vergeltungsmaßnahme" gegen die USA wegen der angekündigten Strafzölle. EU-Steuerkommissar Pierre Moscovici erklärte am Mittwoch in Brüssel, es handle sich um "keine antiamerikanische Steuer", sondern um eine Initiative, die die EU schon lange vorbereitet habe.

Generell gelte es zu beachten, dass die "digitale Revolution unsere Wirtschaft auf den Kopf gestellt" habe. Daher seien faire Regeln für alle Unternehmen nötig. Der EU-Gipfel werde sich mit der Sache befassen. Moscovici verwies darauf, dass innerhalb der vergangenen 20 Jahre neue Akteure und Dienstleister am Markt aufgetaucht seien. "Digitale Aktivitäten sind zum täglichen Brot geworden".

Es gebe 20 Milliarden E-Mails täglich, die weltweit ausgetauscht würden. Dazu kämen 800 Millionen Videos, die heruntergeladen würden, 150 Millionen Postings im Internet und "genau so viele Clicks verbergen sich hinter den Zahlen". Es handle sich also um ein florierendes Geschäft, das vier Prozent des BIP 2020 ausmacht. Die digitalen Unternehmen hätten zuletzt ein jährliches Wachstum von 14 Prozent und "des ist natürlich sehr viel mehr als in den übrigen Wirtschaftszweigen".

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus