Die Türkei will elektronische Produkte aus den USA boykottieren

Ankara (APA/Reuters/AFP) - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Dienstag angekündigt, die Türkei werde elektronische Produkte aus den USA boykottieren. Die USA hätten iPhones, doch "auf der anderen Seite" gebe es Samsung, sagte Erdogan am Dienstag im türkischen Fernsehen. Die Türkei und die USA stecken derzeit in einem tiefen Konflikt, der die türkische Währung massiv belastet.

Es sei "wichtig, dass wir bei unserer entschiedenen politischen Haltung bleiben", sagte Erdogan im Fernsehen. Zugleich versicherte Erdogan, die Türkei habe alle notwendigen Maßnahmen mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung ergriffen.

Die Produktion zu verzögern oder auf eine Fremdwährung auszuweichen, würde bedeuten, dem "Feind" nachzugeben, so der türkische Präsident. Die türkische Währung im Besonderen und die Wirtschaft im Allgemeinen sind unter Druck, spätestens seitdem US-Präsident Donald Trump die Zölle auf Stahl und Aluminium aus der Türkei verdoppelt hat. Dies war eine Reaktion auf die Inhaftierung eines US-Pastors in der Türkei.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte