Die Tokioter Börse schließt die Woche mit leichtem Plus ab

Tokio (APA) - Der Tokioter Aktienmarkt ist am Freitag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Stagnierende Verbraucherpreise konnten die Stimmung an der japanischen Börse nicht belasten. Nachrichten zu Unternehmen blieben indes dünn gesät.

Der Nikkei-225 Index schloss mit plus 0,85 Prozent bei 22.601,77 Zählern. Auf Wochensicht entspricht das einem Kursaufschlag von einem knappen Prozent.

Der Topix Index gewann 0,65 Prozent auf 1.709,20 Einheiten. 1477 Kursgewinnern standen 512 -verlierer gegenüber. Unverändert notierten 89 Titel.

Die japanische Inflation sei im Juli ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Nahrungsmittelpreise um 0,8 Prozent gestiegen, gaben japanische Behörden bekannt. Das annualisierte Plus lag auf dem gleichen Niveau wie im Juni. Damit befindet sich die Teuerung weit unterm Ziel der Zentralbank von 2 Prozent.

Am Devisenmarkt tendierte der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar schwächer. Damit dürften Werte exportorientierter Unternehmen gestützt worden sein. Sony und Toyota verbuchten Aufschläge von jeweils 1,19 Prozent und 0,41 Prozent.

Die Schwergewichte des japanischen Leitindex zeigten sich überwiegend höher. Die Papiere der Softbank gewannen 2,50 Prozent. Die Aktien der des Modekonzern Fast Retailing stiegen um 1,80 Prozent. Die Anteilsscheine des Maschinenbauers Fanuc reduzierten sich dagegen um 1,13 Prozent.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"