Die Smart City als spanisches Dorf

Wien (APA) - Die Smart City ist für die Mehrheit der Österreicher nach wie vor ein spanisches Dorf. Das geht aus dem jüngsten Austria Internet Monitor des Marktforschers Integral hervor. Nur 17 Prozent können mit dem Begriff etwas anfangen. Das Interesse an Smart-City-Optionen ist aber recht groß.

Die attraktivste Option in Sachen Smart City ist laut der Umfrage unter 1.000 Personen ab 14 Jahren das energiesparende Wohnen. 65 Prozent sind daran interessiert. Auch Navigationssysteme mit Zusatzfunktionen wie die Anzeige von Staus (55 Prozent) oder freien Parkplätzen (51 Prozent) stoße auf Resonanz, berichtete Integral am Donnerstag in einer Aussendung.

Ebenso wecken Elektro-Fahrzeuge das Interesse von jedem zweiten Österreicher. Skeptisch steht man hingegen selbstfahrenden Autos bzw. deren Alltagstauglichkeit gegenüber. Drei Viertel der Befragten sagten, sie wollten nicht auf das Vergnügen verzichten, ein Auto zu lenken. Äußerst zurückhaltend reagieren die Österreicher auf die Option, menschliches Service durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen: Lediglich zwölf Prozent hätten Interesse an Robotern, die Gäste in Lokalen bedienen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker