Dialysekonzern FMC kauft Krankenhausnetzwerk in den USA

Der weltgrößte Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) bleibt auf Einkaufstour in den USA. Die Tochter Sound Physicians, die FMC erst kürzlich mehrheitlich übernommen hatte, übernimmt das US-Ärztenetzwerk Cogent Healthcare, wie der Konzern heute, Donnerstag, mitteilte.

Cogent beschäftigt mehr als 650 Ärzte in rund 80 amerikanischen Krankenhäusern. Über die Details der Übernahme sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte FMC.

Das deutsche Unternehmen erwartet, dass Cogent im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von mehr als 250 Mio. Dollar (200,5 Mio. Euro) einfahren wird. Die Investition soll innerhalb von 18 bis 24 Monaten nach Abschluss des Geschäfts positiv zum Konzernergebnis beitragen. Die Übernahme, der die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, soll bis Jahresende in trockenen Tüchern sein.

Dialysekliniken kann FMC in den USA aus Kartellgründen nicht mehr im großen Stil zukaufen. Der Konzern setzt am weltgrößten Gesundheitsmarkt deshalb verstärkt auf medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse und hat in diesem Bereich im laufenden Jahr bereits mehrere Übernahmen gestemmt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte