DHL verlegt Frachtflächen von Wien zum Flughafen Schwechat

Wien/Schwechat (APA) - Der deutsche Logistikkonzern DHL zieht seine Frachtaktivitäten in Wien am Flughafen Schwechat zusammen. Östlich des Airports in Fischamend baue DHL für mehr als 10 Mio. Euro ab dem Sommer ein Logistikzentrum mit 12.000 Quadratmetern Umschlagfläche, so DHL, Flughafen Wien und der Bürgermeister der Stadtgemeinde Fischamend am Montag in einer Pressekonferenz anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Die bisherigen drei Standorte in und um Wien von DHL Global Forwarding und DHL Freight sollen nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage aufgelassen werden. Die rund 250 bestehenden Mitarbeiter - 150 bei Global Forwarding und 100 bei Freight - sollen dann nach Fischamend pendeln. Ein Ausbau der Kapazitäten - und damit verbunden eine Anstellungswelle neuer Mitarbeiter - sei "nicht unmittelbar" geplant, sagte DHL-Manager Christoph Wahl. Verdoppelt wird in der ersten Ausbaustufe die für die Pharmabranche wichtige Kühlkapazität.

Der neue Standort habe weiteres Ausbaupotenzial, hieß es. Ideal sei die Anbindung an Luft, Straße und Fluss. Innerhalb DHL soll Wien vermehrt als Frachtdrehkreuz in die östlichen Nachbarländer dienen. Das Grundstück liegt zwischen Flughafen und Fischamend südlich von Autobahn und Bundesstraße. Zuvor hatten sich bereits cargo-partner und der Werkzeughersteller Makita auf den als Airport City vermarkteten Gewerbeflächen angesiedelt.

Peking (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelskonflikts zwischen China und den USA hat in Peking am Montag der jährliche EU-China-Gipfel begonnen. Im Mittelpunkt der Beratungen von EU-Spitze und der chinesischen Führung stehen die Sorgen vor einem Handelskrieg, die stockenden Verhandlungen über ein Investitionsschutzabkommen, die Forderung der EU nach mehr Marktöffnung in China sowie die geplante Reform der Welthandelsorganisation (WTO).
 

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EU-China-Gipfel berät über Handelskonflikt und Investitionsabkommen

Peking (APA/Reuters/dpa) - In China hat sich das Wirtschaftswachstum leicht abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent zu, wie am Montag vorgelegte offizielle Daten zeigen. Mit dieser Rate hatten Volkswirte auch gerechnet.
 

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Chinas Wirtschaftswachstum schwächt sich etwas ab

Peking (APA/dpa) - Erstmals seit Jahren haben die EU und China in Handelsfragen wieder Fortschritte gemacht. Vor dem Hintergrund eines drohenden Handelskrieges mit den USA gaben beide auf ihrem Gipfel am Montag in Peking den seit vier Jahren nur langsam vorankommenden Verhandlungen über ein Investitionsabkommen neuen Schwung.
 

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EU und China machen erstmals wieder Fortschritte in Handelsfragen