DHL verlegt Frachtflächen von Wien zum Flughafen Schwechat

Wien/Schwechat (APA) - Der deutsche Logistikkonzern DHL zieht seine Frachtaktivitäten in Wien am Flughafen Schwechat zusammen. Östlich des Airports in Fischamend baue DHL für mehr als 10 Mio. Euro ab dem Sommer ein Logistikzentrum mit 12.000 Quadratmetern Umschlagfläche, so DHL, Flughafen Wien und der Bürgermeister der Stadtgemeinde Fischamend am Montag in einer Pressekonferenz anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Die bisherigen drei Standorte in und um Wien von DHL Global Forwarding und DHL Freight sollen nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage aufgelassen werden. Die rund 250 bestehenden Mitarbeiter - 150 bei Global Forwarding und 100 bei Freight - sollen dann nach Fischamend pendeln. Ein Ausbau der Kapazitäten - und damit verbunden eine Anstellungswelle neuer Mitarbeiter - sei "nicht unmittelbar" geplant, sagte DHL-Manager Christoph Wahl. Verdoppelt wird in der ersten Ausbaustufe die für die Pharmabranche wichtige Kühlkapazität.

Der neue Standort habe weiteres Ausbaupotenzial, hieß es. Ideal sei die Anbindung an Luft, Straße und Fluss. Innerhalb DHL soll Wien vermehrt als Frachtdrehkreuz in die östlichen Nachbarländer dienen. Das Grundstück liegt zwischen Flughafen und Fischamend südlich von Autobahn und Bundesstraße. Zuvor hatten sich bereits cargo-partner und der Werkzeughersteller Makita auf den als Airport City vermarkteten Gewerbeflächen angesiedelt.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht