Devisenreserven der türkischen Zentralbank drastisch zurückgegangen

Istanbul (APA/Reuters) - Die unter einem Währungsverfall leidende Türkei meldet einen starken Abfluss an Auslandsdevisen. Die Zentralbank bezifferte ihre Bruttowährungsreserven zum Stichtag 5. Oktober auf 66,29 Mrd. Dollar (57,64 Mrd. Euro). Das war fast ein Drittel weniger als vor Jahresfrist, wie sich am Donnerstag aus Daten der Notenbank ergab.

Die privaten Bestände im Land an ausländischen Devisen wurden mit 153,43 Mrd. Dollar angegeben. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch 0,93 Mrd. Dollar höher gelegen.

Die türkische Lira hat zum Dollar seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert eingebüßt. Die Teuerungsrate stieg im September auf fast 25 Prozent. Viele Investoren ziehen ihr Geld, weil die Unabhängigkeit der türkischen Notenbank infrage gestellt wird und das Land zudem im Clinch mit den USA liegt, weswegen gegenseitig bereits Sanktionen verhängt wurden.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu