Devisenreserven der türkischen Zentralbank drastisch zurückgegangen

Istanbul (APA/Reuters) - Die unter einem Währungsverfall leidende Türkei meldet einen starken Abfluss an Auslandsdevisen. Die Zentralbank bezifferte ihre Bruttowährungsreserven zum Stichtag 5. Oktober auf 66,29 Mrd. Dollar (57,64 Mrd. Euro). Das war fast ein Drittel weniger als vor Jahresfrist, wie sich am Donnerstag aus Daten der Notenbank ergab.

Die privaten Bestände im Land an ausländischen Devisen wurden mit 153,43 Mrd. Dollar angegeben. Eine Woche zuvor hatte der Wert noch 0,93 Mrd. Dollar höher gelegen.

Die türkische Lira hat zum Dollar seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert eingebüßt. Die Teuerungsrate stieg im September auf fast 25 Prozent. Viele Investoren ziehen ihr Geld, weil die Unabhängigkeit der türkischen Notenbank infrage gestellt wird und das Land zudem im Clinch mit den USA liegt, weswegen gegenseitig bereits Sanktionen verhängt wurden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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