Deutschlandweit erster Prozess um VW-Skandal vor Bochumer Landgericht

Vor dem Bochumer Landgericht hat am Mittwoch die mündliche Verhandlung im deutschlandweit ersten Prozess im Zusammenhang mit dem Abgasskandal bei Volkswagen begonnen. In dem Zivilprozess klagt ein Universitätsprofessor gegen ein örtliches VW-Autohaus auf Rückabwicklung seines Kaufvertrags.

Der Kläger hatte bei dem Autohaus nach Angaben seines Anwalts im vergangenen Jahr einen VW Tiguan gekauft, den er wegen der von Volkswagen eingesetzten Manipulations-Software nun zurückgeben will.

Die Klage richtet sich gegen das Autohaus als Vertragspartner des Klägers und nicht gegen den VW-Konzern. Volkswagen hatte im September zugegeben, in weltweit rund elf Millionen Dieselfahrzeugen eine Manipulationssoftware installiert zu haben, die den Ausstoß von Stickoxiden im Testbetrieb als zu niedrig auswies. In Deutschland sind von den Manipulationen rund 2,4 Millionen Fahrzeuge betroffen.

Kommentar

Standpunkte

Helmut A. Gansterer: "Weiß nicht, woher ich komme"

Geld

Ölpreis pendelt an der 50-Dollar-Marke

Wirtschaft

Wifo: Österreichs Wirtschaft wächst überdurchschnittlich schnell