Deutschland will sich 2018 mehr Geld am Kapitalmarkt besorgen

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium will sich im kommenden Jahr mehr Geld von Investoren leihen. Die Auktionen von Bundeswertpapieren sollen 183 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen, wie die mit dem Schuldenmanagement des Bundes beauftragte Finanzagentur am Dienstag mitteilte. Das wären um 6,5 Milliarden Euro mehr als im zu Ende gehenden Jahr.

Hauptgrund dafür: Der Bund will zwar auch 2018 ohne neue Schulden auskommen, muss aber mehr Schulden tilgen. Rund 172 Milliarden Euro sollen in die Tilgung fließen, was etwa fünf Milliarden mehr wären als 2017. Außerdem wird in der Regel noch ein Puffer eingebaut.

Zur Finanzierung des Bundeshaushalts und seiner Sondervermögen sollen vor allem Bundesschatzanweisungen, Bundesobligationen und Bundesanleihen begeben werden. Zusätzliche sechs bis zehn Milliarden Euro sollen über die Ausgabe von Anleihen eingenommen werden, die an die Inflationsentwicklung gekoppelt sind.

Deutsche Anleihen - die von allen großen Ratingagenturen mit der höchsten Bonitätsnote "AAA" bewertet werden - sind angesichts der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage als sicherer Hafen gefragt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

Newsticker

CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

Newsticker

Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

Newsticker

Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach