Deutschland will sich 2018 mehr Geld am Kapitalmarkt besorgen

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium will sich im kommenden Jahr mehr Geld von Investoren leihen. Die Auktionen von Bundeswertpapieren sollen 183 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen, wie die mit dem Schuldenmanagement des Bundes beauftragte Finanzagentur am Dienstag mitteilte. Das wären um 6,5 Milliarden Euro mehr als im zu Ende gehenden Jahr.

Hauptgrund dafür: Der Bund will zwar auch 2018 ohne neue Schulden auskommen, muss aber mehr Schulden tilgen. Rund 172 Milliarden Euro sollen in die Tilgung fließen, was etwa fünf Milliarden mehr wären als 2017. Außerdem wird in der Regel noch ein Puffer eingebaut.

Zur Finanzierung des Bundeshaushalts und seiner Sondervermögen sollen vor allem Bundesschatzanweisungen, Bundesobligationen und Bundesanleihen begeben werden. Zusätzliche sechs bis zehn Milliarden Euro sollen über die Ausgabe von Anleihen eingenommen werden, die an die Inflationsentwicklung gekoppelt sind.

Deutsche Anleihen - die von allen großen Ratingagenturen mit der höchsten Bonitätsnote "AAA" bewertet werden - sind angesichts der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage als sicherer Hafen gefragt.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden