Deutschland will sich 2018 mehr Geld am Kapitalmarkt besorgen

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium will sich im kommenden Jahr mehr Geld von Investoren leihen. Die Auktionen von Bundeswertpapieren sollen 183 Milliarden Euro in die Staatskasse spülen, wie die mit dem Schuldenmanagement des Bundes beauftragte Finanzagentur am Dienstag mitteilte. Das wären um 6,5 Milliarden Euro mehr als im zu Ende gehenden Jahr.

Hauptgrund dafür: Der Bund will zwar auch 2018 ohne neue Schulden auskommen, muss aber mehr Schulden tilgen. Rund 172 Milliarden Euro sollen in die Tilgung fließen, was etwa fünf Milliarden mehr wären als 2017. Außerdem wird in der Regel noch ein Puffer eingebaut.

Zur Finanzierung des Bundeshaushalts und seiner Sondervermögen sollen vor allem Bundesschatzanweisungen, Bundesobligationen und Bundesanleihen begeben werden. Zusätzliche sechs bis zehn Milliarden Euro sollen über die Ausgabe von Anleihen eingenommen werden, die an die Inflationsentwicklung gekoppelt sind.

Deutsche Anleihen - die von allen großen Ratingagenturen mit der höchsten Bonitätsnote "AAA" bewertet werden - sind angesichts der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage als sicherer Hafen gefragt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte