Deutschland will Batterieproduktion einfacher fördern können

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Wirtschaftsministerium fordert zur einfacheren Förderung der Batterieproduktion für Elektroautos einen Abbau europäischer Subventionsbarrieren. "Wir brauchen beihilferechtliche Instrumente, um auf diesen Feldern Produktionskapazitäten aufbauen und aktive Industriepolitik betreiben zu können", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig der "Passauer Neuen Presse" (Mittwoch).

Heute (Mittwoch) findet in Brüssel der "Batteriegipfel" statt. Von deutscher Seite werden daran nach Angaben des Branchenverbandes VDA Volkswagen, BMW und Daimler sowie die Lieferanten Bosch und Continental teilnehmen. Zu den nach Brüssel eingeladenen Unternehmen zählen auch der französische Autobauer Renault sowie der Chemiekonzern BASF und der Münchner Siemens-Konzern.

Machnig sagte: "Wenn Deutschland seine Spitzenposition als Auto-Land Nummer eins behalten will, brauchen wir eine eigenständige Fertigung für Batteriezellen." Dies werde beim Thema Elektromobilität den Unterschied zwischen "Premiumherstellern und Second-best" machen.

Wien (APA) - Die Reform der Staatsholding ÖBIB, die per 1. Jänner 2019 zur ÖBAG werden soll, hat am Mittwoch den Ministerrat passiert. Die ÖBAG wird nicht nur die Staatsanteile an OMV, Telekom, Post und Casinos verwalten. Dazu kommt noch die BIG. Zudem übernimmt die ÖBAG die Verwaltung der Anteilsrechte des Bundes am Verbund, dessen Anteile de jure aber beim Finanzministerium bleiben. Von der AK kommt Kritik.
 

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ÖBIB wird zu ÖBAG: Gesetz passierte Ministerrat - AK-Kritik

Frankfurt am Main (APA/dpa) - Deutsche Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern einer Studie zufolge vergleichsweise selten Aktienbeteiligungen an. "Unser Ziel ist es, Mitarbeiteraktien aus dem Nischendasein, das sie in Deutschland führen, herauszuholen", sagte die Chefin des Deutschen Aktieninstituts (DAI), Christine Bortenlänger, am Mittwoch in Frankfurt. Es sei eine bessere Förderung notwendig.
 

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Mitarbeiter-Aktien fristen "Nischendasein" in Deutschland - Studie

Wien (APA) - Die Wiener Marinomed Biotech AG, die sich gerade am Weg in den Prime Market der Wiener Börse befindet, hat die ehemalige SPÖ-Spitzenpolitikern und Siemens-Top-Managerin Brigitte Ederer neu in den Aufsichtsrat berufen.
 

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Brigitte Ederer zieht in den Aufsichtsrat der Marinomed Biotech ein