Deutschland schlägt KfW-Bankerin für Bundesbank-Job vor - Insider

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Regierung hat am Mittwoch nach Angaben von Insidern die KfW-Direktorin Sabine Mauderer als neues Mitglied des Bundesbank-Vorstands vorgeschlagen. Das Kabinett folgte damit nach Angaben aus Regierungskreisen einem Vorschlag von Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Die formelle Bestellung ist Sache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Die promovierte Juristin ist seit zwölf Jahren bei der staatlichen Förderbank. Ihr wird eine besondere Expertise in der Finanzmarkt- und Bankenregulierung zugeschrieben. Zuletzt arbeitete die 48-Jährige im Vorstandsstab der KfW.

In der deutschen Notenbank ist der Vorstandsposten mit dem Ablauf der Amtszeit von Carl-Ludwig Thiele seit Ende April vakant. Die deutsche Regierung hat für diese Stelle das Vorschlagsrecht. Mauderer wäre neben Vize-Präsidentin Claudia Buch die zweite Frau in dem sechsköpfigen Führungsgremium.

Vor ihrem Wechsel zur KfW arbeitete Mauderer im Bundesfinanzministerium als persönliche Referentin der damaligen parlamentarischen Staatssekretärin Barbara Hendricks (SPD). Begonnen hatte sie im Finanzministerium als Referentin der Abteilung für Finanzmarktpolitik. Ihre Karriere begann Mauderer als Rechtsreferendarin am Oberlandesgericht Hamburg.

Für die zweite offene Stelle im Vorstand der Bundesbank ist die Neubesetzung bereits geregelt. Den von den Bundesländern zu besetzenden Posten wird der Europa-Abgeordnete Burkhard Balz erhalten. Der CDU-Politiker wird sein Amt voraussichtlich am 1. September antreten. Noch offen ist, wie die Ressorts im Vorstand künftig verteilt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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