Deutschland hält an Sanktionen gegen Russland fest

(Reuters) - Russlands Ankündigung eines Truppenzugs von der ukrainischen Grenze wird der Bundesregierung zufolge nicht zu einer Lockerung der Wirtschaftssanktionen führen. Ein Abzug wäre zwar ein Schritt in Richtung Entspannung, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Man wisse aber aus Erfahrung, dass die russische Seite wiederholt vor wichtigen internationalen Treffen Ankündigungen gemacht habe, die dann nicht eingehalten wurden. "Es zählen alleine die Taten", sagte Seibert. "Aus heutiger Sicht sehe ich keine Veranlassung, die derzeit herrschenden Sanktionen infrage zu stellen."

Russland hatte am Wochenende angekündigt, nach Manövern an der Grenze rund 17.600 Soldaten wieder in die Kasernen einrücken zu lassen. Präsident Wladimir Putin trifft sich möglicherweise bei dem Europa-Asien-Gipfel (Asem) am 16. und 17. Oktober in Mailand mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro