Deutschland: Regierung will Arbeiten von zu Hause erleichtern

Berlin - Arbeitnehmer in Deutschland sollen künftig leichter auch von zu Hause etwa per Smartphone Arbeiten erledigen können. "Flexible Arbeitszeiten und Orientierung am Ergebnis können auch den Beschäftigten nutzen", sagte die deutsche Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Mittwoch in Berlin.

"Wenn ein Mitarbeiter früher geht, um bei den Kindern zu sein, und abends auf dem Handy schnell noch eine dienstliche E-Mail erledigt, darf er laut dem Arbeitszeitgesetz morgens eigentlich nicht im Büro erscheinen", sagte sie.

Darauf habe sie ein Unternehmer hingewiesen - verbunden mit der Frage: "Ist das nicht ein Hemmschuh für flexible Arbeitszeiten?" Sie stimme da zu. "Wir brauchen einen klugen und fairen Rahmen, damit die Arbeitszeit im Lebenslauf atmen kann", forderte Nahles. "Wir brauchen also einen neuen Flexibilitätskompromiss." Ein Rückkehrrecht aus der Teilzeit solle ein Schritt in Richtung modernerer Arbeitszeitgestaltung sein. Auch wirksame Planung bleibe aber nötig.

Angesichts zunehmender Digitalisierung von Industrieproduktion und Dienstleistung schlug Nahles eine "Bundesagentur für Arbeit und Qualifizierung" vor. Die Bundesagentur könne Ansprechpartner sein, wenn es darum gehe, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. "Es sind vor allem Geringqualifizierte, die vor Veränderungen stehen."

Essen/Düsseldorf (APA/AFP) - Der deutsche Energiekonzern E.ON will den Verkauf von Elektroautos des schwedischen Herstellers Uniti ankurbeln. Wie E.ON am Montag mitteilte, sollen Käufer des Kleinwagens Uniti One in Schweden fünf Jahre lang kostenlosen Solarstrom für eine Fahrleistung von bis zu 60.000 Kilometern geliefert bekommen.
 

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E.ON will E-Auto-Käufern in Schweden fünf Jahre Ladestrom schenken

Rom/Wals (APA) - Die Drogeriemarktkette dm feiert ihr Debüt in Italien. Im neueingeweihten Einkaufszentrum CityLife Shopping District in Mailand wurde Italiens erster dm-Store eingeweiht, berichtete Benjamin Schneider, Marketingchef für Italien im Interview mit dem Online-Fachmagazin "Distribuzione Moderna".
 

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dm mit Italien-Debüt: Shop in Mailand eingeweiht

Berlin (APA/AFP) - Mit der Mietpreisbremse wird sich das deutsche Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Das Berliner Landgericht halte die gesetzliche Vorschrift für verfassungswidrig und habe beschlossen, den Fall den Karlsruher Richtern vorzulegen, teilte die Justiz am Montag mit. In Deutschland kann nur das Bundesverfassungsgericht eine gesetzliche Regelung für verfassungswidrig erklären.
 

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Berliner Gericht ruft Bundesverfassungsgericht zu Mietpreisbremse an