Deutschland: Regierung will Arbeiten von zu Hause erleichtern

Berlin - Arbeitnehmer in Deutschland sollen künftig leichter auch von zu Hause etwa per Smartphone Arbeiten erledigen können. "Flexible Arbeitszeiten und Orientierung am Ergebnis können auch den Beschäftigten nutzen", sagte die deutsche Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Mittwoch in Berlin.

"Wenn ein Mitarbeiter früher geht, um bei den Kindern zu sein, und abends auf dem Handy schnell noch eine dienstliche E-Mail erledigt, darf er laut dem Arbeitszeitgesetz morgens eigentlich nicht im Büro erscheinen", sagte sie.

Darauf habe sie ein Unternehmer hingewiesen - verbunden mit der Frage: "Ist das nicht ein Hemmschuh für flexible Arbeitszeiten?" Sie stimme da zu. "Wir brauchen einen klugen und fairen Rahmen, damit die Arbeitszeit im Lebenslauf atmen kann", forderte Nahles. "Wir brauchen also einen neuen Flexibilitätskompromiss." Ein Rückkehrrecht aus der Teilzeit solle ein Schritt in Richtung modernerer Arbeitszeitgestaltung sein. Auch wirksame Planung bleibe aber nötig.

Angesichts zunehmender Digitalisierung von Industrieproduktion und Dienstleistung schlug Nahles eine "Bundesagentur für Arbeit und Qualifizierung" vor. Die Bundesagentur könne Ansprechpartner sein, wenn es darum gehe, auf der Höhe der Zeit zu bleiben. "Es sind vor allem Geringqualifizierte, die vor Veränderungen stehen."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte