Deutschland vor Österreich bei niedrigster Arbeitslosenrate in EU

Deutschland hat sich im Dezember 2014 mit der niedrigsten Arbeitslosenrate von 4,8 Prozent in der EU wieder knapp vor Österreich mit 4,9 Prozent an die Spitze gesetzt. Tschechien folgt mit 5,8 Prozent gemeinsam mit Malta auf Rang drei. In der EU und der Eurozone wurde laut jüngsten Eurostat-Daten vom Freitag ein leichtes Sinken der Arbeitslosigkeit registriert.

Die EU wies eine Quote von 9,9 Prozent auf, gegenüber 10,0 Prozent im November des Vorjahres. In der Währungsunion sank diese ebenfalls leicht von 11,5 auf nunmehr 11,4 Prozent.

Die höchsten Arbeitslosenraten weisen weiterhin Griechenland mit 25,8 Prozent (die verfügbaren Daten stammen allerdings vom Oktober 2014) und Spanien mit 23,7 Prozent auf. Dann kommen gleichauf Zypern und Kroatien (je 16,8 Prozent), Portugal (13,4 Prozent), Italien (12,9 Prozent), Slowakei (12,5 Prozent), Bulgarien (10,8 Prozent), Lettland (10,7 Prozent), Irland (10,5 Prozent), Frankreich (10,3 Prozent).

Unter der 10-Prozent-Grenze liegen Slowenien (9,7 Prozent), Litauen (9,4 Prozent), Finnland (8,9 Prozent), Belgien (8,4 Prozent), Polen (8,0 Prozent), Schweden (7,8 Prozent), Ungarn (7,3 Prozent), Niederlande (6,7 Prozent), Estland (6,6 Prozent), Dänemark und Rumänien (je 6,4 Prozent), Großbritannien und Luxemburg (je 5,9 Prozent).

Österreich konnte sich seit September 2014 verbessern. Damals lag die Arbeitslosenrate bei 5,1 Prozent, im Oktober ging sie auf 5,0 Prozent zurück und im November sank sie neuerlich auf 4,9 Prozent. Dieser Wert blieb im Dezember erhalten.

Die Jugendarbeitslosigkeit fiel im Dezember 2014 in der EU etwas deutlicher. In der EU gegenüber November von 23,2 auf 23,0 Prozent, in der Währungsunion von 23,3 auf ebenfalls nun 23,0 Prozent. Die geringe Jugendarbeitslosenquote weist weiterhin Deutschland mit 7,2 Prozent auf, gefolgt von Österreich (9,0 Prozent) und den Niederlanden (9,6 Prozent). Die höchsten Raten verzeichneten Spanien (51,4 Prozent), Griechenland (50,6 Prozent vom Oktober), Kroatien (44,8 Prozent) und Italien (42,0 Prozent).

Nach einer Schätzung von Eurostat waren im Dezember des Vorjahres in der EU 24,056 Millionen Menschen arbeitslos, das ist ein Rückgang um 228.000. In der Eurozone fiel die Zahl der arbeitslosen Personen um 157.000 auf 18,129 Millionen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro