Deutschland ist noch immer eine Nation der Autofahrer

Berlin - "Deutschland ist noch immer eine Nation der Autofahrer." Das hat das Statistische Bundesamt in seinem Jahrbuch 2015 festgestellt. Mehr als drei Viertel der Haushalte in Deutschland haben mindestens ein Auto, wie Behördenpräsident Dieter Sarreither am Mittwoch in Berlin erklärte.

Zwar gibt es mit 81 Prozent in noch mehr Haushalten mindestens ein Fahrrad, doch Sarreither ist sich mit Blick auf die Zahlen sicher: "Das Auto ist mit Abstand das wichtigste Verkehrsmittel der Deutschen."

Auf 1.000 Einwohner kommen demnach 530 Pkw, Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich auf dem fünften Platz. Von fast 70 Milliarden Fahrten im Personenverkehr ohne Fahrräder legten die Deutschen 82 Prozent mit ihren Autos, Motorrädern oder Mofas zurück. Für die restlichen 18 Prozent nutzten sie öffentliche Verkehrsmittel wie Busse, Bahnen und Flugzeuge.

Auch Pendler nutzen am liebsten das Auto, wie die Statistiker errechneten: Zwei Drittel nehmen den Wagen für den Arbeitsweg, nur 14 Prozent öffentliche Verkehrsmittel und neun Prozent das Fahrrad.

94.000 Deutschen wurde 2013 der Führerschein entzogen. Im Folgejahr ereigneten sich in Deutschland 2,4 Millionen Verkehrsunfälle, bei denen 390.000 Menschen verletzt und 3.377 getötet wurden. Am tödlichsten waren dabei die deutschen Landstraßen.

Sarreither legte den Schwerpunkt bei der Präsentation der Zahlen auf das Thema Mobilität, wozu er auch das Internet zählte. In der Altersgruppe der 16- bis 74-Jährigen nutzen demnach 86 Prozent das Internet: Das ist mehr als im EU-Durchschnitt (78 Prozent), aber noch lange nicht so viel wie in Dänemark. Deutschlands Nachbar führt diese Statistik an mit einer Internetnutzung von 96 Prozent in der Altersgruppe.

63 Prozent der Bundesbürger ab zehn Jahren nutzten das Internet im vergangenen Jahr mobil - und zwar deutlich lieber über das Smartphone (55 Prozent) als über Laptops oder Tablets (34 Prozent). Insgesamt sind Männer (85 Prozent) häufiger online als Frauen (76 Prozent).

Tokio (APA/dpa) - Der schwache Yen, der Smartphone-Boom und die deshalb rege Nachfrage nach Halbleiterprodukten sowie die stark gestiegenen Ausfuhren nach China kurbeln Japans Exportwirtschaft weiter an. In den ersten zehn Monaten exportierte das Land nach Angaben der Regierung vom Montag Waren im Wert von 64 Billionen Yen (481,86 Mrd. Euro) - dies ist der höchste Wert seit 2008, also vor der Finanzkrise.
 

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Japans Exporte laufen 2017 so gut wie seit 2008 nicht mehr

Madrid (APA/Reuters) - Die familiengeführte Hotelkette Barcelo will mit der börsennotierten NH Hotels Group zusammengehen und so die größte Hotelgruppe Spaniens schmieden. Barcelo habe Interesse an einem Zusammenschluss geäußert, teilte NH am Montag mit und bestätigte damit einen entsprechenden Medienbericht. Barcelo wolle an dem neuen Hotelriesen 60 Prozent halten.
 

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Barcelo will mit NH neuen Hotelriesen in Spanien schmieden

Berlin (APA/Reuters/dpa) - Die deutsche Wirtschaft hat besorgt auf das Scheitern der Jamaika-Sondierungen reagiert. DIHK–Präsident Eric Schweitzer sprach von einer Enttäuschung. Damit würden Chancen verpasst. "Es besteht die Gefahr, dass jetzt die Arbeiten an wichtigen Zukunftsthemen unseres Landes lange verzögert werden", warnte er in der Nacht zum Montag.
 

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Jamaika - Deutsche Wirtschaft nach Scheitern der Sondierung besorgt