Deutschland zahlt Millionen-Finanzhilfe an Airbus aus

Toulouse - Der Flugzeugbauer Airbus und die deutsche Regierung haben sich nach jahrelangem Streit über noch ausstehende Fördermittel für den neuen Großraumflieger A350 XWB geeinigt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab am Mittwoch grünes Licht für die Auszahlung der letzten Rate des vereinbarten A350-Darlehens über 623 Mio. Euro, wie das Wirtschaftsministerium in Berlin mitteilte.

Airbus hatte im Sommer 2010 bereits 500 Mio. Euro bekommen. Danach gab es Ärger, weil der Bund unter anderem auf Arbeitsplatz-Zusagen an den deutschen Produktionsstandorten pochte. Die Rückzahlung des verzinslichen Darlehens für die Entwicklungskosten des Langstrecken-Flugzeugs sei abhängig von der Stückzahl, erklärte das Ministerium. Das Darlehen habe eine Laufzeit bis zum Jahr 2031 und gelte bis zur 1500. Auslieferung. Die erste A350-Maschine betreibt Qatar Airways.

Die Grünen zweifelten an, "dass die Firma Airbus, die zuletzt Gewinne gemacht hat, überhaupt ein Darlehen braucht". Außerdem wies die Opposition darauf hin, dass nicht garantiert werden könne, dass die Produktion in dem von Airbus versprochenen Umfang in Deutschland stattfinden werde.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen