Deutschland zahlt Millionen-Finanzhilfe an Airbus aus

Toulouse - Der Flugzeugbauer Airbus und die deutsche Regierung haben sich nach jahrelangem Streit über noch ausstehende Fördermittel für den neuen Großraumflieger A350 XWB geeinigt. Der Haushaltsausschuss des Bundestages gab am Mittwoch grünes Licht für die Auszahlung der letzten Rate des vereinbarten A350-Darlehens über 623 Mio. Euro, wie das Wirtschaftsministerium in Berlin mitteilte.

Airbus hatte im Sommer 2010 bereits 500 Mio. Euro bekommen. Danach gab es Ärger, weil der Bund unter anderem auf Arbeitsplatz-Zusagen an den deutschen Produktionsstandorten pochte. Die Rückzahlung des verzinslichen Darlehens für die Entwicklungskosten des Langstrecken-Flugzeugs sei abhängig von der Stückzahl, erklärte das Ministerium. Das Darlehen habe eine Laufzeit bis zum Jahr 2031 und gelte bis zur 1500. Auslieferung. Die erste A350-Maschine betreibt Qatar Airways.

Die Grünen zweifelten an, "dass die Firma Airbus, die zuletzt Gewinne gemacht hat, überhaupt ein Darlehen braucht". Außerdem wies die Opposition darauf hin, dass nicht garantiert werden könne, dass die Produktion in dem von Airbus versprochenen Umfang in Deutschland stattfinden werde.

Menlo Park (APA/dpa) - Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat bei der Gleichstellungsbehörde eine Beschwerde gegen Facebook im Zusammenhang mit Diskriminierung bei Stellenanzeigen eingereicht. Es geht um gezielte Angebote je nach Geschlecht.
 

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Bürgerrechtler: Facebook-Stellenanzeigen ermöglichen Diskriminierung

Istanbul/Ankara (APA/Reuters) - Die Regierung in Ankara senkt die finanziellen Hürden für eine türkische Staatsbürgerschaft, um mehr Geld ins Land zu holen. Um an einen Pass zu kommen, müssen Ausländer künftig weniger Investitionen, Immobilien oder Rücklagen im Land nachweisen als bisher.
 

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Türkei lockert finanzielle Bedingungen für Staatsbürgerschaft

Kopenhagen/Tallinn (APA/Reuters) - Der Chef der dänischen Danske Bank hat wegen eines Geldwäscheskandals seinen Rücktritt angekündigt. "Es ist klar, dass die Danske Bank versäumt hat, im Falle der möglichen Geldwäsche in Estland ihren Verpflichtungen nachzukommen. Das bedauere ich zutiefst", teilte Thomas Borgen am Mittwoch in einer Erklärung mit.
 

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Chef der Danske Bank tritt wegen Geldwäscheskandal ab