Deutschland: Metall-Arbeitgeber bieten 2,2 Prozent mehr Lohn

Ludwigsburg - Zum Auftakt der zweiten Tarifrunde in der deutschen Metall- und Elektroindustrie mit ihren 3,7 Millionen Beschäftigten haben die Arbeitgeber 2,2 Prozent mehr Lohn angeboten. Eine stärkere Anhebung hält der Verband Südwestmetall angesichts des aktuellen Konjunkturverlaufs und der Entwicklung der vergangenen Jahre nicht für angemessen, wie es am Montag in Ludwigsburg bei Stuttgart hieß.

Die IG Metall verlangt für die Beschäftigten hingegen 5,5 Prozent mehr Lohn, einen erweiterten Zugang zur Altersteilzeit und eine vom Arbeitgeber bezuschusste Weiterbildung.

Der Vorschlag der Arbeitgeber sieht eine Erhöhung nach zwei Nullmonaten ab 1. März vor. Das Gesamtplus für das Kalenderjahr beziffern die Arbeitgeber auf 2,53 Prozent, weil die Laufzeit des neuen Tarifvertrages am 31. Dezember 2015 enden soll und noch zurückliegende Tariferhöhungen in das laufende Jahr hineinwirken. Die Zugänge zur Altersteilzeit will Südwestmetall beschneiden. Den von der IG Metall gekündigten Tarifvertrag zur Weiterbildung will der Verband unverändert in Kraft setzen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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