Deutschland: Gabriel will 5000 Euro Kaufprämie für Elektro-Autos

Der Bund sollte nach Darstellung von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel für die Förderung von Elektrofahrzeugen kräftig in die Taschen greifen. "Ich kann mir eine Kaufprämie von 5000 Euro pro Fahrzeug vorstellen", sagte er der Funke-Mediengruppe laut Vorabbericht vom Freitag. Ohne ein Kaufprogramm für Elektromobilität werde die Regierung ihr Ziel nicht erreichen, bis 2020 rund eine Million umweltschonende E-Autos auf Deutschlands Straßen zu haben. Derzeit sind erst knapp 30.000 Elektroautos zugelassen.

Gabriel plädierte erneut für ein Bündel an Fördermaßnahmen, das ein Beschaffungsprogramm für Bund, Länder und Gemeinden mit festen Quoten für Stromautos umfassen sollte. Darüber hinaus müsse rasch dafür gesorgt werden, eine leistungsfähige Struktur an Ladestationen für Fahrzeuge zu schaffen, sagte der Minister. Bis 2020 sollten zusätzlich 2,5 Milliarden Euro eingeplant werden, um mehr E-Autos auf die Straße zu bringen. "Das würde auch die deutsche Autoindustrie deutlich unterstützen."

Eine Ministeriumssprecherin bestätigte, ein entsprechendes Papier ihres Ressorts befinde sich derzeit in der Abstimmung innerhalb der für Elektromobilität zuständigen Ministerien. Umweltministerin Barbara Hendricks hatte schon ähnliche Vorschläge wie nun Gabriel in die Diskussion gebracht. Die größte Hürde bei der Durchsetzung eines solchen Förderprogramms dürfte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble werden. Der hatte schon mehrfach Vorbehalte gegen eine Kaufprämie geäußert.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los