Deutschland und Frankreich wollen mehr CO2-Handel für Klimaschutz

Deutschland und Frankreich dringen für den weltweiten Klimaschutz auf eine Ausweitung des Handels mit Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten. Dieses Instrument helfe auf dem Weg zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, heißt es in einem Aufruf der beiden Staaten beim Petersberger Klimadialog am Dienstag in Berlin. "Einführung von Kohlenstoffmärkten und -preisen auf nationaler und regionaler Ebene mit dem Ziel, starke ökonomische Anreize für emissionsarme Entwicklung zu setzen", heißt es in dem Papier, das der Vorbereitung des Weltklimagipfels Ende des Jahres in Paris dienen soll. Ziel bleibe zudem, die Erderwärmung auf zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.


Der Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten ist das wichtigste Klimaschutzinstrument der EU. Kraftwerksbetreiber und Industriebetriebe bekommen jährlich eine bestimmte, aber sinkende Menge von Rechten zugeteilt. Wer umweltfreundlich produziert, kann überschüssige Zertifikate an der Börse verkaufen. Wer mehr Rechte benötigt, muss zukaufen. Nach dem Vorbild sind beispielsweise auch in China oder Kalifornien regionale Märkte entstanden.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018