Deutschland und Frankreich wollen mehr CO2-Handel für Klimaschutz

Deutschland und Frankreich dringen für den weltweiten Klimaschutz auf eine Ausweitung des Handels mit Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten. Dieses Instrument helfe auf dem Weg zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts, heißt es in einem Aufruf der beiden Staaten beim Petersberger Klimadialog am Dienstag in Berlin. "Einführung von Kohlenstoffmärkten und -preisen auf nationaler und regionaler Ebene mit dem Ziel, starke ökonomische Anreize für emissionsarme Entwicklung zu setzen", heißt es in dem Papier, das der Vorbereitung des Weltklimagipfels Ende des Jahres in Paris dienen soll. Ziel bleibe zudem, die Erderwärmung auf zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.


Der Handel mit CO2-Verschmutzungsrechten ist das wichtigste Klimaschutzinstrument der EU. Kraftwerksbetreiber und Industriebetriebe bekommen jährlich eine bestimmte, aber sinkende Menge von Rechten zugeteilt. Wer umweltfreundlich produziert, kann überschüssige Zertifikate an der Börse verkaufen. Wer mehr Rechte benötigt, muss zukaufen. Nach dem Vorbild sind beispielsweise auch in China oder Kalifornien regionale Märkte entstanden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro