Deutschland: Busbranche erwartet wegen Bahnstreik steigenden Umsatz

Die deutschen Fernbus-Anbieter profitieren vom angekündigten Streik bei der Deutschen Bahn. "Der Umsatz der Branche könnte wegen des Streiks um mehrere Millionen Euro steigen", sagte der Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (bdo), Matthias Schröter, am Dienstag.

"Sobald die Ankündigungen für den Ausstand kommen, spüren die Busunternehmen sofort eine sprunghafte Nachfrage auf ihren Webseiten." Die Firmen hätten seit längerem Erfahrung mit Streiks der Lokführergewerkschaft GDL und stellten vor allem auf den Hauptstrecken nach Berlin, Frankfurt, München oder ins Ruhrgebiet umgehend zusätzliche Kapazitäten bereit.

Die Busbranche kann zwar ohne Genehmigung keine zusätzliche Linie einrichten. Stattdessen setzen die Firmen laut bdo-Sprecher aber Doppeldecker oder mehrere Busse auf einmal ein. "Wir können die Kapazität auf einer Linie erhöhen." Erfahrungsgemäß steige die Nachfrage bei Streiks um das Sechsfache, der Umsatz letztlich um das Zwei- bis Dreifache.

Die GDL hat angekündigt, von Dienstagnachmittag an den Güter- und ab Mittwoch den Personenverkehr der Bahn zu bestreiken. Insgesamt soll der Ausstand 66 Stunden dauern. Nach 16 Tarifrunden fehlten immer noch Ergebnisse in wichtigen Fragen, erklärte die GDL. Sie hat in dem Konflikt bisher sechsmal gestreikt.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne