Deutschland: Ende August noch 149.000 offene Lehrstellen

Nürnberg (APA/dpa) - In Deutschland sind kurz vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres Anfang September nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) 91.000 Bewerber noch ohne Lehrstelle. Ihnen standen im August 149.000 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber, wie die Bundesbehörde am Donnerstag mitteilte. In den nächsten Wochen würden erfahrungsgemäß aber noch unversorgte Bewerber passende Stellen finden.

Weitere 49.000 junge Leute hätten sich nach erfolgloser Lehrstellensuche erst einmal für einen weiteren Schulbesuch, ein Berufsvorbereitungsjahr oder die Teilnahme an einem freiwilligen Dienst entschieden. Dass Bewerber und Stelle nicht zusammen finden, liegt unter anderem an regionalen Unterschieden. Auch passen Berufswunsch und Lehrstellenangebot nicht immer zusammen.

Einen Monat vor Ende des Berufsberatungsjahres stehen damit insgesamt rund 548.000 offene Stellen 521.000 Bewerbern gegenüber - gute Aussichten also für junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen. Grund für die Entwicklung ist laut BA einerseits die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland. Unternehmen bemühen sich mit mehr Azubis ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Andererseits wird die Zahl der Bewerber von der Zahl der Schulabgänger beeinflusst, die tendenziell rückläufig ist. Flüchtlinge würden beträchtlich für einen Ausgleich am Ausbildungsmarkt sorgen, sagte BA-Chef Detlef Scheele. Knapp 28.000 von ihnen haben laut BA inzwischen einen Ausbildungsplatz gefunden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro