Deutschland: Ende August noch 149.000 offene Lehrstellen

Nürnberg (APA/dpa) - In Deutschland sind kurz vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres Anfang September nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) 91.000 Bewerber noch ohne Lehrstelle. Ihnen standen im August 149.000 unbesetzte Ausbildungsplätze gegenüber, wie die Bundesbehörde am Donnerstag mitteilte. In den nächsten Wochen würden erfahrungsgemäß aber noch unversorgte Bewerber passende Stellen finden.

Weitere 49.000 junge Leute hätten sich nach erfolgloser Lehrstellensuche erst einmal für einen weiteren Schulbesuch, ein Berufsvorbereitungsjahr oder die Teilnahme an einem freiwilligen Dienst entschieden. Dass Bewerber und Stelle nicht zusammen finden, liegt unter anderem an regionalen Unterschieden. Auch passen Berufswunsch und Lehrstellenangebot nicht immer zusammen.

Einen Monat vor Ende des Berufsberatungsjahres stehen damit insgesamt rund 548.000 offene Stellen 521.000 Bewerbern gegenüber - gute Aussichten also für junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen. Grund für die Entwicklung ist laut BA einerseits die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland. Unternehmen bemühen sich mit mehr Azubis ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Andererseits wird die Zahl der Bewerber von der Zahl der Schulabgänger beeinflusst, die tendenziell rückläufig ist. Flüchtlinge würden beträchtlich für einen Ausgleich am Ausbildungsmarkt sorgen, sagte BA-Chef Detlef Scheele. Knapp 28.000 von ihnen haben laut BA inzwischen einen Ausbildungsplatz gefunden.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018