Deutsches Wirtschaftswachstum Ende 2017 wohl etwas abgeschwächt

Berlin (APA/Reuters) - Die Konjunktur in Deutschland dürfte nach einer leichten Verlangsamung im Herbst laut Wirtschaftsministerium auch 2018 rund laufen. "Die Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung", teilte das Ministerium am Freitag in seinem aktuellen Monatsbericht mit. Die Experten räumten jedoch ein: "Zum Jahresende 2017 dürfte sich die hohe konjunkturelle Dynamik ein wenig abgeschwächt haben."

Die Aufträge und Geschäftsaussichten der Firmen signalisierten aber, "dass sich die konjunkturelle Entwicklung im laufenden Jahr lebhaft fortsetzen wird".

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2017 um 2,2 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 2011 nicht mehr. Das Quartalswachstum zwischen Oktober und Dezember hatte das deutsche Statistische Bundesamt am Donnerstag in einer ersten Schätzung auf "gut ein halbes Prozent" beziffert. Im dritten Quartal hatte die Wirtschaft nach bisherigen Angaben noch um 0,8 Prozent zugelegt.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden