DE-Kraftfahrtbundesamt stieß auf jüngsten Audi-Abgasskandal

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Regierung hat einen Zeitungsbericht über neue Abgas-Probleme bei Audi bestätigt. Das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) habe bei der Prüfung von aktuellen Audi-Dieselfahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen für die Schadstoffreinigung festgestellt, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums am Montag.

Das KBA habe daraufhin veranlasst, dass es zu einem verpflichtenden Rückruf der betroffenen Fahrzeuge komme. Bis Ende Februar müsse Audi darlegen, wie die Autos in einen rechtskonformen Zustand gebracht werden sollten, dabei gehe es um ein geeignetes Software-Update. Nach Freigabe durch das KBA müsse Audi die betroffenen Fahrzeuge dann in die Werkstätten zurückrufen.

Die "Bild am Sonntag" (BamS) hatte am Wochenende von der Rückrufaktion für weltweit 127.000 Fahrzeuge der aktuellen Schadstoffnorm Euro 6 berichtet. Betroffen seien V-Sechszylinder-Motoren in verschiedenen Audi-Modellen. Der Autobauer hatte erklärt, die genannten Modelle seien Teil eines im Juli 2017 angekündigten Nachrüstprogramms für bis zu 850.000 Dieselfahrzeuge. Sobald die Software freigegeben sei, würden die betroffenen Kunden benachrichtigt.

Die Audi-Konzernmutter VW hatte zuvor den massenhaften Gebrauch von illegalen Abschalteinrichtungen zugegeben, mit denen bei Motortests der Schadstoffausstoß manipuliert wurde.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte