Deutsches Kartellamt will Lufthansa-Ticketpreise genauer prüfen

Frankfurt (APA/Reuters) - Das deutsche Bundeskartellamt will die Entwicklung der Ticketpreise bei der Lufthansa und ihrer Tochter Eurowings nach dem Aus von Air Berlin genauer unter die Lupe nehmen. "Zu starke Erhöhungen auf breiter Front könnten ein Hinweis auf den Missbrauch einer monopolähnlichen Marktmacht sein", sagte der Präsident des Kartellamtes, Andreas Mundt, der "Rheinischen Post" (Mittwoch) laut Vorausbericht.

Darum werde man genaue Informationen über die Preise und ihre Systematik anfordern, um dann zu entscheiden, ob es ein Missbrauchsverfahren gebe.

Dabei würden Mundt zufolge die Fluggesellschaften nicht dadurch entlastet, wenn Computer deutlich höhere Preise festgelegt hätten. "Allein die Tatsache, dass ein Algorithmus die Buchungsvorgänge steuert, nimmt selbstverständlich noch nicht das Unternehmen aus der Verantwortung." Alle Reservierungssysteme folgten den Vorgaben der dahinter stehenden Unternehmen, sagte Mundt. "Darum können quasi automatische Preiserhöhungen durch entsprechende Software für uns genauso problematisch sein, wie wenn ein Manager persönlich höhere Preise anordnet."

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

Newsticker

CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

Newsticker

Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

Newsticker

Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach