Deutscher Zulieferer Leoni profitiert vom Autoboom

Nürnberg (APA/dpa) - Der Kabel- und Bordnetz-Spezialist Leoni ist dank des Booms der europäischen Autoindustrie gut durch das vergangene Jahr gekommen. "Leoni ist 2017 wieder auf die Erfolgsspur zurückgekehrt", sagte Vorstandschef Karl Gadesmann am Donnerstag laut Mitteilung in Nürnberg. Die eigenen Umsatz- und Ergebnisziele seien übertroffen worden.

Nach ersten Berechnungen legte der Umsatz im abgelaufenen Jahr um 11 Prozent auf 4,9 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs auf 225 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch 78 Mio. Euro verdient worden waren. Dabei hatte Leoni von Verkäufen und einer Versicherungsentschädigung profitiert. Das Ergebnis 2016 war zudem von Umbaukosten und einem Betrugsschaden belastet worden.

Einen großen Anteil an der zuletzt wieder besseren Entwicklung hatte das vierte Quartal. Die Nachfrage nach Produkten, Systemen und Dienstleistungen habe sich mit steigender Tendenz entwickelt, hieß es. Die vollständige Bilanz will das Unternehmen am 20. März vorlegen. Dann soll es auch einen Ausblick auf 2018 geben.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte