Deutscher Windanlagenbauer Senvion wagt sich nun doch an die Börse

München - Der Hamburger Windanlagenbauer Senvion wagt nur wenige Tage nach der Absage seines Börsengangs einen neuen Anlauf. Die Eigentümer der früheren REpower wollen im Rahmen einer Privatplatzierung bis zu 18,7 Mio. Aktien an Investoren verkaufen, wie Senvion am Montag mitteilte. Der Emissionspreis, der zwischen 15,50 und 17,00 Euro je Aktie liegen soll, wird bereits am Dienstag festgelegt.

Das Debüt an der Frankfurter Börse will das im Besitz von Finanzinvestoren Centerbridge und Arpwood stehende Unternehmen am Mittwoch feiern. Mit dem Börsengang könnten die Finanzinvestoren bis zu 318 Mio. Euro einsammeln.

Senvion wollte ursprünglich bereits vergangenen Freitag an die Börse gehen, hatte das Vorhaben aber wegen der "jüngsten Volatilität an den Märkten" abgesagt. Um nun genügend Investoren zu gewinnen, macht Senvion Zugeständnisse beim Preis und Volumen der Platzierung.

Beim ersten Versuch wurden noch rund 29,9 Mio. Aktien zu einem Preis von 20,00 bis 23,50 Euro angeboten. Damit hätten die Eigentümer bis zu rund 690 Mio. Euro eingesammelt.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne