Deutscher Windanlagenbauer Senvion wagt sich nun doch an die Börse

München - Der Hamburger Windanlagenbauer Senvion wagt nur wenige Tage nach der Absage seines Börsengangs einen neuen Anlauf. Die Eigentümer der früheren REpower wollen im Rahmen einer Privatplatzierung bis zu 18,7 Mio. Aktien an Investoren verkaufen, wie Senvion am Montag mitteilte. Der Emissionspreis, der zwischen 15,50 und 17,00 Euro je Aktie liegen soll, wird bereits am Dienstag festgelegt.

Das Debüt an der Frankfurter Börse will das im Besitz von Finanzinvestoren Centerbridge und Arpwood stehende Unternehmen am Mittwoch feiern. Mit dem Börsengang könnten die Finanzinvestoren bis zu 318 Mio. Euro einsammeln.

Senvion wollte ursprünglich bereits vergangenen Freitag an die Börse gehen, hatte das Vorhaben aber wegen der "jüngsten Volatilität an den Märkten" abgesagt. Um nun genügend Investoren zu gewinnen, macht Senvion Zugeständnisse beim Preis und Volumen der Platzierung.

Beim ersten Versuch wurden noch rund 29,9 Mio. Aktien zu einem Preis von 20,00 bis 23,50 Euro angeboten. Damit hätten die Eigentümer bis zu rund 690 Mio. Euro eingesammelt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch