Deutscher Tarifkonflikt mit Post - ver.di kündigte Warnstreiks an

Bonn - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post will die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Druck erhöhen. "Es wird in den kommenden Tagen zu neuen Warnstreiks kommen", sagte ein ver.di-Sprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Diese sollen zu "erheblichen Beeinträchtigungen" in der Zustellung führen.

Ver.di fordere von der Post, in den Verhandlungen um eine Verkürzung der Arbeitszeiten "endlich ein verhandlungsfähiges Angebot" auf den Tisch zu legen. Am Vorabend war in Berlin die zweite Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt mit der Post ohne greifbare Ergebnisse geblieben.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Ver.di hatte damit auf die Strategie des Post-Vorstands reagiert, neue Beschäftigte für weniger Lohn arbeiten zu lassen. Die Post hatte bei den Gesprächen ihrerseits ein Modell für neue Arbeitszeiten auf den Tisch gelegt, das einen Lohnausgleich aber ausgeklammert hatte. Die Gespräche sollen ver.di zufolge nun am 27. und 28. April fortgesetzt werden.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

Newsticker

Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

Newsticker

Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

Newsticker

Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung