Deutscher Tarifkonflikt mit Post - ver.di kündigte Warnstreiks an

Bonn - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post will die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Druck erhöhen. "Es wird in den kommenden Tagen zu neuen Warnstreiks kommen", sagte ein ver.di-Sprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Diese sollen zu "erheblichen Beeinträchtigungen" in der Zustellung führen.

Ver.di fordere von der Post, in den Verhandlungen um eine Verkürzung der Arbeitszeiten "endlich ein verhandlungsfähiges Angebot" auf den Tisch zu legen. Am Vorabend war in Berlin die zweite Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt mit der Post ohne greifbare Ergebnisse geblieben.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Ver.di hatte damit auf die Strategie des Post-Vorstands reagiert, neue Beschäftigte für weniger Lohn arbeiten zu lassen. Die Post hatte bei den Gesprächen ihrerseits ein Modell für neue Arbeitszeiten auf den Tisch gelegt, das einen Lohnausgleich aber ausgeklammert hatte. Die Gespräche sollen ver.di zufolge nun am 27. und 28. April fortgesetzt werden.

Essen/Düsseldorf (APA/AFP) - Der deutsche Energiekonzern E.ON will den Verkauf von Elektroautos des schwedischen Herstellers Uniti ankurbeln. Wie E.ON am Montag mitteilte, sollen Käufer des Kleinwagens Uniti One in Schweden fünf Jahre lang kostenlosen Solarstrom für eine Fahrleistung von bis zu 60.000 Kilometern geliefert bekommen.
 

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E.ON will E-Auto-Käufern in Schweden fünf Jahre Ladestrom schenken

Rom/Wals (APA) - Die Drogeriemarktkette dm feiert ihr Debüt in Italien. Im neueingeweihten Einkaufszentrum CityLife Shopping District in Mailand wurde Italiens erster dm-Store eingeweiht, berichtete Benjamin Schneider, Marketingchef für Italien im Interview mit dem Online-Fachmagazin "Distribuzione Moderna".
 

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dm mit Italien-Debüt: Shop in Mailand eingeweiht

Berlin (APA/AFP) - Mit der Mietpreisbremse wird sich das deutsche Bundesverfassungsgericht beschäftigen. Das Berliner Landgericht halte die gesetzliche Vorschrift für verfassungswidrig und habe beschlossen, den Fall den Karlsruher Richtern vorzulegen, teilte die Justiz am Montag mit. In Deutschland kann nur das Bundesverfassungsgericht eine gesetzliche Regelung für verfassungswidrig erklären.
 

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Berliner Gericht ruft Bundesverfassungsgericht zu Mietpreisbremse an