Deutscher Tarifkonflikt mit Post - ver.di kündigte Warnstreiks an

Bonn - Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post will die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Druck erhöhen. "Es wird in den kommenden Tagen zu neuen Warnstreiks kommen", sagte ein ver.di-Sprecher am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Diese sollen zu "erheblichen Beeinträchtigungen" in der Zustellung führen.

Ver.di fordere von der Post, in den Verhandlungen um eine Verkürzung der Arbeitszeiten "endlich ein verhandlungsfähiges Angebot" auf den Tisch zu legen. Am Vorabend war in Berlin die zweite Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt mit der Post ohne greifbare Ergebnisse geblieben.

Die Gewerkschaft fordert für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Ver.di hatte damit auf die Strategie des Post-Vorstands reagiert, neue Beschäftigte für weniger Lohn arbeiten zu lassen. Die Post hatte bei den Gesprächen ihrerseits ein Modell für neue Arbeitszeiten auf den Tisch gelegt, das einen Lohnausgleich aber ausgeklammert hatte. Die Gespräche sollen ver.di zufolge nun am 27. und 28. April fortgesetzt werden.

Wien (APA) - Die Klima- und Energiestrategie, die noch die vorige Regierung vorlegen wollte, soll nun bis Ende März als Entwurf und nach eingehender Diskussion im Juni als Endfassung vorliegen, sagte der Generalsekretär des Nachhaltigkeitsministeriums, Josef Plank, am Mittwoch. Ausgerichtet sein werde die Strategie auf eine Dekarbonisierung bis 2050. Das sei "ehrgeizig", da dürfe kein Tag versäumt werden.
 

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Klima- und Energiestrategie: Entwurf im März, Endfassung im Juni

Wien (APA) - Haushaltsroboter werden bei den Österreichern immer beliebter. Im vergangenen Jahr wurden 58.900 solcher mechanischen Helfer neu angeschafft, um 6,5 Prozent mehr als 2016, berichtete die Branchenradar.com Marktanalyse GmbH am Mittwoch. Rund 80 Prozent der Nachfrage betrafen Saugroboter.
 

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Immer mehr Österreicher beschäftigen Haushaltsroboter

Paris (APA/dpa) - Bei der französischen Fluggesellschaft Air France dürfte am Donnerstag wegen eines Streiks die Hälfte aller Langstrecken-Verbindungen ab Paris ausfallen. Insgesamt rechnete die Airline damit, dass rund 25 Prozent der entsprechenden Routen nicht bedient werden können, wie sie am Mittwoch ankündigte.
 

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Flugausfälle wegen Streiks bei Air France erwartet