Deutscher Staatshaushalt erzielt 2014 Plus von 6,4 Milliarden Euro

In Deutschland hat die öffentliche Hand dank guter Konjunktur und sprudelnder Steuereinnahmen im vorigen Jahr einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung nahmen 6,4 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben, wie das deutsche Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

2013 hatte es noch ein Finanzierungsdefizit von 13,5 Milliarden Euro gegeben. Die Ergebnisse dieser sogenannten Kassenstatistik weichen etwas ab von den Berechnungen zu den Staatsfinanzen nach dem Maastricht-Kriterium. Hier hatte es einen Überschuss von 18 Milliarden Euro gegeben, der 0,6 Prozent der Wirtschaftskraft entspricht.

Der Bund erzielte nach der Kassenstatistik einen Überschuss von 2,3 Milliarden Euro, die deutschen Bundesländer ein Plus von 1,6 Milliarden Euro. Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden gab es ein Defizit von 0,7 Milliarden Euro, während die Sozialversicherung einen Überschuss von 3,0 Milliarden Euro verbuchte. Für die unterm Strich positive Entwicklung des öffentlichen Gesamthaushalts sorgten die Einnahmen, die 2014 um 3,7 Prozent auf etwa 1,246 Billionen Euro stiegen und damit schneller als die Ausgaben. Hier gab es ein Plus um 2,6 Prozent auf rund 1,24 Billionen Euro.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück