Deutscher Staatshaushalt erzielt 2014 Plus von 6,4 Milliarden Euro

In Deutschland hat die öffentliche Hand dank guter Konjunktur und sprudelnder Steuereinnahmen im vorigen Jahr einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung nahmen 6,4 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben, wie das deutsche Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

2013 hatte es noch ein Finanzierungsdefizit von 13,5 Milliarden Euro gegeben. Die Ergebnisse dieser sogenannten Kassenstatistik weichen etwas ab von den Berechnungen zu den Staatsfinanzen nach dem Maastricht-Kriterium. Hier hatte es einen Überschuss von 18 Milliarden Euro gegeben, der 0,6 Prozent der Wirtschaftskraft entspricht.

Der Bund erzielte nach der Kassenstatistik einen Überschuss von 2,3 Milliarden Euro, die deutschen Bundesländer ein Plus von 1,6 Milliarden Euro. Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden gab es ein Defizit von 0,7 Milliarden Euro, während die Sozialversicherung einen Überschuss von 3,0 Milliarden Euro verbuchte. Für die unterm Strich positive Entwicklung des öffentlichen Gesamthaushalts sorgten die Einnahmen, die 2014 um 3,7 Prozent auf etwa 1,246 Billionen Euro stiegen und damit schneller als die Ausgaben. Hier gab es ein Plus um 2,6 Prozent auf rund 1,24 Billionen Euro.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los