Deutscher Staatshaushalt erzielt 2014 Plus von 6,4 Milliarden Euro

In Deutschland hat die öffentliche Hand dank guter Konjunktur und sprudelnder Steuereinnahmen im vorigen Jahr einen Überschuss erzielt. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung nahmen 6,4 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben, wie das deutsche Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

2013 hatte es noch ein Finanzierungsdefizit von 13,5 Milliarden Euro gegeben. Die Ergebnisse dieser sogenannten Kassenstatistik weichen etwas ab von den Berechnungen zu den Staatsfinanzen nach dem Maastricht-Kriterium. Hier hatte es einen Überschuss von 18 Milliarden Euro gegeben, der 0,6 Prozent der Wirtschaftskraft entspricht.

Der Bund erzielte nach der Kassenstatistik einen Überschuss von 2,3 Milliarden Euro, die deutschen Bundesländer ein Plus von 1,6 Milliarden Euro. Bei den Gemeinden und Gemeindeverbänden gab es ein Defizit von 0,7 Milliarden Euro, während die Sozialversicherung einen Überschuss von 3,0 Milliarden Euro verbuchte. Für die unterm Strich positive Entwicklung des öffentlichen Gesamthaushalts sorgten die Einnahmen, die 2014 um 3,7 Prozent auf etwa 1,246 Billionen Euro stiegen und damit schneller als die Ausgaben. Hier gab es ein Plus um 2,6 Prozent auf rund 1,24 Billionen Euro.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma