Deutscher Nutzfahrzeug-Zulieferer STS strebt an die Frankfurter Börse

München/Frankfurt (APA/Reuters) - Der bayerische Nutzfahrzeug-Zulieferer STS Group soll bald auf den Kurszettel der Frankfurter Börse erscheinen. Bei seinem Börsengang will STS selbst 50 Mio. Euro zur Finanzierung seines Wachstums einsammeln, wie die Tochter der Münchener Beteiligungsgesellschaft Mutares am Montag mitteilte.

Zudem will Mutares Kasse machen und weitere Aktien auf den Markt werfen, aber auch nach dem Börsendebüt die Mehrheit an der Firma behalten. STS nannte als Termin für seinen Börsengang im streng regulierten Prime Standard lediglich das laufende Jahr, doch in der Regel vergehen von der Ankündigung bis zur Erstnotiz rund vier Wochen.

STS stellt mit weltweit rund 2.500 Mitarbeitern unter anderem Kunststoff-Komponenten für Lkw-Dächer oder die Innenverkleidung her. 2017 erzielte die Firma nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 425 Mio. Euro und einen Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) von 24 Mio. Euro. STS ist in den vergangenen Jahren durch Zukäufe stark gewachsen und zählt nach eigenen Angaben die führenden Lkw- und Autohersteller zu seinen Kunden.

Das Geld aus dem Börsengang will das Unternehmen aus Hallbergmoos bei München insbesondere für die weitere Expansion in China und Nordamerika, die Ausdehnung der Produktion nach Osteuropa sowie die weitere Automatisierung nutzen. Bisher verfügt STS über 16 Produktionsstätten in Europa, China, Nord- und Südamerika.

Begleitet wird der Börsengang von Hauck & Aufhäuser und der Mainfirst Bank.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die deutsche Commerzbank verfolgt ihre Pläne für eine europäische Onlinebank nicht weiter. "Wir haben inzwischen entschieden, das Projekt Copernicus nicht fortzuführen", sagte Privatkundenchef Michael Mandel in einem im Intranet der Commerzbank veröffentlichten Interview, das die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte.
 

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Deutsche Commerzbank gibt Pläne für europäische Onlinebank auf

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Maas: Europa im Zahlungsverkehr unabhängiger von USA machen

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