Deutscher Nutzfahrzeug-Zulieferer STS strebt an die Frankfurter Börse

München/Frankfurt (APA/Reuters) - Der bayerische Nutzfahrzeug-Zulieferer STS Group soll bald auf den Kurszettel der Frankfurter Börse erscheinen. Bei seinem Börsengang will STS selbst 50 Mio. Euro zur Finanzierung seines Wachstums einsammeln, wie die Tochter der Münchener Beteiligungsgesellschaft Mutares am Montag mitteilte.

Zudem will Mutares Kasse machen und weitere Aktien auf den Markt werfen, aber auch nach dem Börsendebüt die Mehrheit an der Firma behalten. STS nannte als Termin für seinen Börsengang im streng regulierten Prime Standard lediglich das laufende Jahr, doch in der Regel vergehen von der Ankündigung bis zur Erstnotiz rund vier Wochen.

STS stellt mit weltweit rund 2.500 Mitarbeitern unter anderem Kunststoff-Komponenten für Lkw-Dächer oder die Innenverkleidung her. 2017 erzielte die Firma nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 425 Mio. Euro und einen Betriebsgewinn (bereinigtes Ebitda) von 24 Mio. Euro. STS ist in den vergangenen Jahren durch Zukäufe stark gewachsen und zählt nach eigenen Angaben die führenden Lkw- und Autohersteller zu seinen Kunden.

Das Geld aus dem Börsengang will das Unternehmen aus Hallbergmoos bei München insbesondere für die weitere Expansion in China und Nordamerika, die Ausdehnung der Produktion nach Osteuropa sowie die weitere Automatisierung nutzen. Bisher verfügt STS über 16 Produktionsstätten in Europa, China, Nord- und Südamerika.

Begleitet wird der Börsengang von Hauck & Aufhäuser und der Mainfirst Bank.

Rom (APA) - Die italienische Modebranche segelt auf Wachstumskurs. Der Umsatz 2018 wird laut Schätzungen des Verbands der italienischen Modeindustrie um 2,8 Prozent auf 90 Milliarden Euro wachsen. Der Modesektor habe den Rückgang während der Krisenjahre erfolgreich bewältigt, berichtete Carlo Capasa, Präsident des Verbands der Modeindustrie am Dienstag in Mailand.
 

Newsticker

Moderates Wachstum für Italiens Modebranche

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland will Belgien im Winter Strom liefern und damit einen drohenden Blackout im Nachbarland verhindern. "Wir haben uns gemeinsam vorgenommen, die Stromversorgung in Belgien zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen", sagte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Dienstag nach einem Treffen mit seiner belgischen Kollegin Marie-Christine Marghem in Berlin.
 

Newsticker

Deutschland hilft Belgien nach Ausfall von Reaktoren mit Strom

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Großhandelskonzern Metro weitet sein Angebot digitaler Hilfen für Gastronomen aus und will damit besser mit ihnen ins Geschäft kommen. Mehr als 100.000 Gastronomiebetriebe in 14 Ländern nutzten bereits das Angebot des Konzerns, kostenlos Seiten im Internet einzurichten, sagte Metro-Chef Olaf Koch am Dienstag.
 

Newsticker

Metro will Gastronomen neue Digital-Services anbieten