Deutscher Motorenbauer Deutz startet mit Einbußen ins Jahr

Düsseldorf/Köln Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr ist der deutsche Motorenbauer Deutz weiter auf Schrumpfkurs. Im ersten Quartal 2016 seien nach vorläufigen Berechnungen Umsatz, Absatz und Gewinn gesunken, wie der Konzern mit Sitz in Köln am Donnerstag mitteilte.

Vorstandschef Helmut Leube bekräftigte dennoch seine Jahresziele, die allenfalls leicht steigende Erlöse vorsehen und einen moderaten Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit).

In den ersten drei Monaten des Jahres sank der Umsatz um 5,6 Prozent auf 300,2 Millionen und das Ebit um knapp 28 Prozent auf 7,3 Mio. Euro. Der Absatz ging um 13 Prozent auf 32.112 Motoren zurück. Das Geschäft von Deutz gilt als sehr konjunkturanfällig. Eine wirtschaftliche Flaute macht sich umgehend im Verkauf von Motoren für Lastwagen und Bau- oder Landmaschinen bemerkbar. Bereits 2015 war der Gewinn um etwa 85 Prozent und der Absatz um ein Drittel eingebrochen. Leube hofft für 2017 auf Besserung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte