Deutscher Mittelstand ist Herzstück des Beschäftigungsbooms

Frankfurt (APA/dpa) - Deutschlands Mittelständische Unternehmen sind einer Studie zufolge als Arbeitgeber so bedeutend wie nie zuvor. Während Großunternehmen und der öffentliche Sektor im vergangenen Jahr erneut Stellen abgebaut hätten, beschäftigten kleinere und mittlere Unternehmen mehr Menschen - und zwar in allen Regionen Deutschlands, heißt es am Dienstag von der staatlichen Förderbank KfW.

Fazit der Bank: "Mittelständische Unternehmen sind das Herzstück des Beschäftigungsbooms der letzten Jahre in Deutschland."

Die Zahl der Beschäftigten im Mittelstand stieg danach im vergangenen Jahr um 4,6 Prozent auf den Rekord von 30,9 Millionen. Großunternehmen und öffentlicher Bereich bauten dagegen 432.000 Mitarbeiter ab. Der Anteil der kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) mit einem Umsatz von maximal 500 Mio. Euro an der Erwerbstätigkeit überschritt damit erstmals die 70-Prozent-Marke. Insgesamt gab es in Deutschland 44 Millionen Erwerbstätige. Gerechnet in Vollzeitjobs gab es im Mittelstand 2,7 Prozent mehr Stellen als im Jahr zuvor.

Auch beim Umsatz glänzte der Mittelstand der Studie zufolge mit Zuwächsen. Die rund 3,71 Millionen Unternehmen steigerten den Erlös im vergangenen Jahr um 3,9 Prozent auf insgesamt rund 4.500 Milliarden Euro. Es war das größte Plus seit fünf Jahren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro