Deutscher Minister: Keine direkte ESM-Rekapitalisierung von Banken

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz will den Euro-Rettungsfonds ESM nach dessen Umbau nicht mit der Aufgabe einer direkten Rekapitalisierung von Banken betrauen. Von dieser Aufgabe müsse der ESM befreit sein, sagte Scholz am Donnerstag vor dem Wirtschafts- und Währungsausschusses des EU-Parlaments in Brüssel.

Bei der Diskussion über den Abbau von faulen Krediten ("non performing loans", NPL) in Bankbilanzen warb der SPD-Politiker dafür, dass diese Kredite auf fünf Prozent brutto in den Bilanzen gedrückt werden sollten. Scholz sprach sich erneut dafür aus, den ESM künftig als Letztabsicherung (common backstop) für den Bankenabwicklungsfonds SRF zu nutzen. Bei den Beratungen über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in mehreren Euro-Ländern hofft Scholz auf schnellere Fortschritte als in der Vergangenheit.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen