Deutscher MeinFernbus Flixbus steigerte Fahrgastzahl auf 20 Millionen

Der deutsche Fernbusmarktführer MeinFernbus Flixbus hat 2015 erstmals rund 20 Millionen Fahrgäste befördert. Das waren fast doppelt so viel wie 2014, als MeinFernbus und Flixbus insgesamt 11 Millionen Menschen befördert hatten. Die Unternehmen hatten sich vor einem Jahr zusammengeschlossen.

Das internationale Angebot soll weiter ausgebaut werden, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Eine neue Verbindung Paris-London ab Gründonnerstag ist demnach als Auftakt zur Expansion nach Großbritannien geplant. Geschäftsführer Andre Schwämmlein warf der Deutschen Bahn vor, ihren Rekord von rund 132 Millionen Fahrten im Fernverkehr 2015 mit "Dumpingpreisen" erkauft zu haben.

Mein Fernbus Flixbus ist auch in Österreich aktiv. Hierzulande kooperieren die Deutschen mit dem burgenländischen Busunternehmen Blaguss. Die bestehenden Osteuropa-Linien von Blaguss werden sukzessive in das Flixbus-Netz eingegliedert, zusätzlich ist eine Expansion geplant, wie es Ende Jänner hieß.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch