Deutscher Fleischwirtschaft-Mindestlohntarif nicht für alle bindend

Hannover (APA/AFP) - Der zu Beginn des Jahres zwischen deutschen Arbeitgebern und Gewerkschaft vereinbarte neue Mindestlohntarifvertrag für die Fleischwirtschaft ist nicht für alle Unternehmen der Branche bindend. Er sei vom zuständigen deutschen Arbeitsministerium nicht für allgemeinverbindlich erklärt worden, teilte der deutsche Verband der Ernährungswirtschaft Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt am Montag mit.

Das Ministerium sei nicht bereit, die dafür notwendige Rechtsverordnung zu erlassen, kritisierte Hauptgeschäftsführer Michael Andritzky. Das Ministerium befürchte in Einzelfällen eine Unterschreitung des Mindestlohns durch eine vereinbarte Pauschale für Umkleidezeiten, erklärte Andritzky. Das sei aber "ausdrücklich im Tarifvertrag ausgeschlossen worden". Die Gründe des Ministeriums "überzeugen daher nicht".

In dem Mindestlohntarifvertrag hatten die Tarifparteien vereinbart, dass der Mindestlohn von 8,75 Euro auf 9,00 Euro pro Stunde angehoben werden soll. Alle Arbeitnehmer sollten zudem eine monatliche Pauschale von 30 Euro erhalten, um ihre Umkleidezeiten zu vergüten.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018