Deutscher Finanzminister: Müssen Europa noch krisenfester machen

Frankfurt (APA/dpa) - Der deutsche Finanzminister Olaf Scholz (SPD) drängt auf rasche Weichenstellungen für mehr Krisenfestigkeit in Europa. Die Europäer hätten "nicht unendlich viel Zeit ... bei der Vollendung der Bankenunion und der Kapitalmarktunion in Europa", mahnte Scholz am Donnerstag bei einer Bankentagung in Frankfurt.

Nach der jüngsten Finanzkrise seien wichtige Entscheidungen für ein stabileres Finanzsystem umgesetzt worden. "Aber wir sind keineswegs am Ende des Weges, und wir müssen noch eine ganz Reihe von Aufgaben bewältigen, um für die Zukunft gewappnet zu sein."

Deutschland und Frankreich setzen sich unter anderem dafür ein, den Euro-Rettungsschirm ESM zu einer Art Europäischen Währungsfonds auszubauen. Zudem soll der ESM als letztes Auffangnetz bei möglichen Bankenpleiten einspringen: Dann wäre es einfacher, kriselnde Banken mit öffentlichem Geld zu retten.

Scholz bedauerte, dass die deutschen Banken im internationalen Wettbewerb zurückgefallen sind. "Das ist ein Problem für eine große Volkswirtschaft wie die deutsche, das ist auch ein Problem für Europa, dass die Banken ... nicht die Größe und die Globalität haben, um die Wirtschaft zu begleiten."

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen