Deutscher Ex-Manager Middelhoff schreibt Wirtschaftskrimi

Hamburg (APA/dpa) - Der frühere deutsche Top-Manager Thomas Middelhoff schreibt an einem neuen Buch. "Es ist so eine Art Wirtschaftskrimi", sagte der einstige Manager im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. So wie der US-Bestsellerautor John Grisham bei seinen Büchern auf die eigenen Erfahrungen als Anwalt zurückgegriffen habe, wolle er in dem Krimi seine Kenntnisse über die Unternehmenswelt einbringen.

"Manches ist in der Realität so kurios, dass man sagen wird: Ist der kreativ, sich so 'was einfallen zu lassen. Dabei muss mir gar nichts einfallen, das gab es", verriet Middelhoff. Das Schreiben mache ihm wahnsinnig Spaß.

Der frühere Bertelsmann-Chef und ehemalige Vorstandsvorsitzende des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor war im November 2014 vom Landgericht Essen wegen Untreue zulasten von Arcandor zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Seine Erfahrungen in der Untersuchungshaft verarbeitete er zu seinem ersten Buch "A115 - Der Sturz", das im Herbst 2015 erschien.

Seit der Haftentlassung im November 2017 lebt Middelhoff mit einer neuen Lebensgefährtin in Hamburg. An den meisten Tagen schreibe er - unterbrochen von einer Mittagspause - von morgens 08.00 Uhr bis 18.30 Uhr oder 19.00 Uhr an dem neuen Buch, erzählt er. Zwei Stunden später lese er dann noch einmal, was er an dem Tag geschrieben habe. "Ich wollte eigentlich immer ein Buch schreiben", sagte er.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro