Deutscher Einzelhandelsumsatz: 5,4 Prozent Plus

Wiesbaden - Die Umsätze der Einzelhändler in Deutschland sind im Februar preisbereinigt um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Grund war vor allem, dass der Monat heuer einen Verkaufstag mehr hatte als im vergangenen Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Jänner gingen die Umsätze preisbereinigt leicht um 0,4 Prozent zurück.

Besonders stark wuchs im Vorjahresvergleich der Umsatz der Internet- und Versandhändler: Er nahm um 10,0 Prozent zu, wie die Statistiker mitteilten. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren stiegen die Einnahmen um 7,1 Prozent, in den Läden mit Nicht-Lebensmitteln um knapp vier Prozent.

Noch im Jänner hatten die Händler Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, so dass der preisbereinigte Umsatzzuwachs für die ersten beiden Monate des Jahres nur 2,0 Prozent beträgt.

Im vergangenen Jahr hatten Deutschlands Einzelhändler mit 2,7 Prozent das höchste Umsatzplus seit 21 Jahren erzielt. Das Statistische Bundesamt korrigierte am Donnerstag seine Angaben für Jänner leicht: Der Umsatz ging zum Jahresanfang demnach um 0,9 Prozent im Vorjahresvergleich zurück und nicht um 0,8 Prozent wie zunächst errechnet.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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