Deutscher Einzelhandel mit leichtem Umsatzminus im Dezember

Die deutschen Einzelhändler haben im Dezember weniger eingenommen. Ihr Umsatz ging gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt heute, Freitag, mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit einem halben Jahr. Preisbereinigt gab es ein Minus von 0,2 Prozent. Ökonomen hatten hier mit einem realen Plus von 0,5 Prozent gerechnet.

Im Vergleich zum Dezember 2014 zählten die Einzelhändler 1,7 Prozent mehr in ihren Kassen. Besonders gut lief es im Internet- und Versandhandel, der um 7,2 Prozent wuchs. Dagegen schrumpften die Geschäfte mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren um 0,1 Prozent. Die milden Temperaturen hielten viele Verbraucher vom Kauf neuer Winterkleidung ab. Der sonstige Einzelhandel - zu dem etwa Bücher und Schmuck gehören - nahm sogar 2,4 Prozent weniger ein.

Im Gesamtjahr 2015 stieg der Branchenumsatz um 2,8 Prozent, real um 2,7 Prozent. "Seit 1994 hatte es keine höheren preisbereinigten Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr gegeben", erklärten die Statistiker. Der Branchenverband HDE will noch am Freitag seine Prognose für 2016 veröffentlichen.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren