Deutscher Einzelhandel macht im April überraschend Umsatzminus

Berlin - Die deutschen Einzelhändler sind mit einem Umsatzrückgang ins zweite Quartal gestartet. Sie nahmen im April 0,5 Prozent weniger ein als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dies war der zweite Rückgang in Folge. Preisbereinigt (real) fiel der Umsatz um 0,9 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hier mit einem Plus von 0,9 Prozent gerechnet.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es ein Plus von 2,3 Prozent, allerdings hatte der April auch zwei Verkaufstage mehr als im Vorjahr. Gut lief es im Handel mit Möbeln, Haushaltsgeräten und Baubedarf, wo die Unternehmen sechs Prozent mehr in den Kassen hatten. Der Versandhandel schaffte sogar ein Plus von 8,4 Prozent.
In den ersten vier Monaten lag der nominale Umsatz um 2,0 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr. Der Branchenverband HDE peilt für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von rund zwei Prozent an. 2015 hatte es mit rund drei Prozent das größte Plus seit zwei Jahrzehnten gegeben. Die Stimmung der Verbraucher ist so gut wie seit September 2015 nicht mehr, da niedrige Energiepreise die Kaufkraft stärken und die Beschäftigung auf Rekordniveau liegt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro