Deutscher Bund fordert bei Air Berlin bedeutenden Einsatz der Länder

Berlin/Schwechat/Frankfurt (APA/dpa) - Beim Ringen um eine Transfergesellschaft für die Mitarbeiter der insolventen Niki-Muttergesellschaft Air Berlin sieht die deutsche Bundesregierung zunächst die Bundesländer in der Pflicht. Entscheidend sei "eine substanzielle Beteiligung der Länder", betonte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums heute, Mittwoch, in Berlin.

Die Einrichtung einer Transfergesellschaft sei grundsätzlich eine Aufgabe des Unternehmens und der betroffenen Bundesländer, nicht des Bundes. Regierungssprecher Steffen Seibert verwies zudem darauf, dass der Bund bereits durch das Transferkurzarbeitergeld der Bundesarbeitsagentur an einer solchen Lösung beteiligt wäre.

Eine Transfergesellschaft soll tausende Air-Berlin-Beschäftigte vor der Arbeitslosigkeit bewahren und den Übergang in neue Jobs erleichtern. Dafür werden bis zu 50 Mio. Euro benötigt, Air Berlin will selbst 10 Mio. Euro beisteuern. Die Länder Berlin und Nordrhein-Westfalen haben ebenfalls eine Beteiligung in Aussicht gestellt. Bayern will sich hingegen nicht beteiligen. An diesem Mittwoch treffen sich die drei Bundesländer erneut mit dem Bund, der in den Gesprächen durch das Wirtschaftsministerium vertreten wird.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte