Deutscher Bankenverband rechnet nicht mit Negativzinsen für Sparer

Passau - Private Sparer werden nach Einschätzung des Bundesverbands Deutscher Banken von Strafzinsen verschont bleiben. Michael Kemmer, Verband-Hauptgeschäftsführer, sagte der "Passauer Neuen Presse" vom Dienstag, er könne nichts grundsätzlich ausschließen. Der Wettbewerb um die Privatkunden sei "aber in Deutschland so hart, dass wir nicht erwarten, dass auch sie mit Negativzinsen konfrontiert werden".

Gleichzeitig sei aber nicht auszuschließen, dass noch weitere Banken für größere Einlagen von Firmenkunden oder institutionellen Anlegern negative Zinsen berechnen könnten, sagte Kemmer. Schließlich müssten die Banken selbst einen Strafzins bezahlen, wenn sie das Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) einlagerten.

Die EZB hatte Anfang Juni erstmals in ihrer Geschichte einen Einlagezins von minus 0,1 Prozent beschlossen, inzwischen liegt er sogar bei minus 0,2 Prozent. Banken müssen seitdem dafür zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken anstatt es an Unternehmen zu verleihen. Mindestens drei Banken geben den Strafzins inzwischen an einen Teil ihrer institutionellen Kunden weiter.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte