Deutscher Bahnstreik - ÖBB: Fahrten übers "deutsche Eck" problemlos

Wien/Berlin - Der Streik der Lokführer bei der Deutschen Bahn hat nur geringe Auswirkungen auf den österreichischen Bahnverkehr, teilen die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) am Dienstag auf Anfrage der APA mit. Reisen in Österreich seien "im Wesentlichen problemlos" möglich, inklusive aller Fahrten übers "deutsche Eck". In den Railjets zwischen Wien und München fahren ÖBB-Lokführer.

Es gibt aber auch Ausfälle: Die Nachtzüge mit Autotransportmöglichkeit zwischen Wien und Düsseldorf oder Hamburg fahren derzeit nicht.

Fahrgäste können sich auf der Homepage www.oebb.at und telefonisch im Call Center unter 05 1717 informieren. Am "hotspot" Salzburg Hauptbahnhof sind zusätzliche ÖBB-Mitarbeiter im Einsatz, um Fahrgästen mit Ziel Deutschland Auskunft zu geben. Wer schon seine Fahrkarte gekauft hat und nun durch den Streik gestrandet ist, hat das Geld nicht verloren: Tickets mit Zugbindung für Deutschland werden bei Bedarf und Möglichkeit umgeschrieben. Bei Fahrten nach Deutschland, die wegen des Streiks nicht angetreten werden können, wird das Ticket ohne Gebühren erstattet, versichert die Bundesbahn.

Die Bundesbahnen stehen mit den Kollegen der Deutschen Bahn (DB) in Kontakt, Dienstagabend werden neue Informationen der DB über die weiteren Entwicklungen im Zugverkehr erwartet. Dann werde man für die Bahnfahrer in Österreich entsprechend reagieren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte